05 April 2026, 02:01

Essen wählt Siegerentwurf für neuen Verwaltungscampus an der Bernestraße

Großes Gebäude mit zahlreichen Fenstern, als der neue Campus der University of Pennsylvania bezeichnet, umgeben von Bäumen, Straßenlaternen, Verkehrsschildern und Fahrzeugen unter einem bewölkten Himmel.

Essen wählt Siegerentwurf für neuen Verwaltungscampus an der Bernestraße

Essen hat ein Siegerentwurf für seinen neuen Verwaltungscampus an der Bernestraße ausgewählt. Die Entscheidung fiel Mitte Februar 2026 nach der Begutachtung von drei konkurrierenden Konzepten durch eine Jury. Eine Ausstellung der Entwürfe – inklusive des prämierten Plans – wurde am 23. Februar im Rathaus für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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Der siegreiche Entwurf stammt vom Münsteraner Architekturbüro PBA Peter Bastian Architekten. Er verbindet eine städtebauliche Strategie mit einer klaren architektonischen Vision für das Gelände des ehemaligen Hauptbads. Oberbürgermeister Thomas Kufen lobte das Design für seinen zukunftsweisenden Ansatz und sein Potenzial, zentrale Dienstleistungen zu bündeln.

Der Verwaltungscampus entsteht in mehreren Bauabschnitten, wobei der erste Teil bis 2030 fertiggestellt werden soll. Zu den ersten Nutzern zählen das Polizeirevier I, Teile der städtischen Ordnungsbehörde sowie Büros für das Krisenmanagement. Ziel des Projekts ist es, die Zusammenarbeit zwischen Sicherheitsbehörden zu verbessern und administrative Abläufe effizienter zu gestalten.

Martin Harter, Technischer Geschäftsführer der Immobilien Management Essen GmbH (IME), betonte die Flexibilität des Entwurfs und die enge Verzahnung mit dem umliegenden Stadtbild. Dr. Ecevit Agu, Dezernent für Stadtplanung und Bau, würdigte zudem die hohe Qualität aller Einreichungen sowie den partizipativen Workshop-Prozess, der zur finalen Auswahl beitrug.

Der neue Campus wird als zentraler Knotenpunkt für Essens öffentliche Verwaltung und Notfalldienste dienen. Die Bauarbeiten beginnen schrittweise; die ersten Gebäude sollen ab 2030 genutzt werden. Angaben zur Wirtschaftlichkeit des Projekts oder Vergleiche mit früheren Planungen liegen bisher nicht vor.

Quelle