Essen schlägt Brücke zwischen lokaler Klimapolitik und nationaler Nachhaltigkeitsstrategie
Luitgard RitterEssen schlägt Brücke zwischen lokaler Klimapolitik und nationaler Nachhaltigkeitsstrategie
Thomas Kufen, Oberbürgermeister von Essen, ist in den Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung berufen worden. Die Ernennung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Stadt ihren Kurs zur Klimaneutralität bis 2040 weiterverfolgt – aufbauend auf ihrer Auszeichnung als Europäische Umwelthauptstadt im Jahr 2017.
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung ist ein 15-köpfiges Beratungsgremium, das 2001 ins Leben gerufen wurde. Zu seinen Aufgaben gehört es, die Bundesregierung in Fragen der Nachhaltigkeitspolitik zu beraten und die öffentliche Debatte mitzugestalten. Die Mitglieder sind für eine Amtszeit von drei Jahren bestellt und setzen sich dafür ein, nachhaltige Praktiken in allen Bereichen der Gesellschaft zu verankern.
Kufen äußerte sich stolz über seine Berufung in den Rat und betonte die Fortschritte Essens in der grünen Stadtplanung. Er plant, die Erfahrungen der Stadt auf nationaler Ebene in die Diskussion um Nachhaltigkeit einzubringen. Ein besonderer Schwerpunkt soll darauf liegen, die Perspektiven der Bürgerinnen und Bürger in den Debatten zu vertreten.
Essens Engagement für den Klimaschutz umfasst das Ziel, bis 2040 klimaneutral zu werden. Frühere Erfolge wie die Auszeichnung als Europäische Umwelthauptstadt 2017 haben den Ruf der Stadt als Vorreiter in Umweltfragen gestärkt. Kufens Berufung verbindet die lokalen Nachhaltigkeitsbemühungen Essens mit der nationalen Politikgestaltung. Die Arbeit des Rates wird künftig auch von den Erfahrungen der Stadt in der urbanen Klimapolitik profitieren. Seine Amtszeit beginnt in einer Phase, in der Deutschland seine langfristigen Nachhaltigkeitsziele weiter ausarbeitet.






