E-Scooter-Fahrer nach Sturz in Münster mit Alkoholverdacht im Krankenhaus
Luitgard RitterE-Scooter-Fahrer nach Sturz in Münster mit Alkoholverdacht im Krankenhaus
Ein 26-jähriger Mann wurde bewusstlos neben einem E-Scooter auf einem Radweg in Münster aufgefunden. Ein vorbeifahrender Radfahrer entdeckte ihn und alarmierte sofort den Rettungsdienst. Der Vorfall ereignete sich gegen 10:45 Uhr auf der Vilsendorfer Straße.
Der 70-jährige Radfahrer bemerkte den regungslos am Boden liegenden Mann neben dem E-Scooter. Rettungskräfte trafen schnell ein, leisteten Erste Hilfe und brachten den Verletzten anschließend mit einem Krankenwagen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus. Die Polizei bestätigte später, dass der E-Scooter-Fahrer bis zu ihrem Eintreffen wieder bei Bewusstsein war.
Ermittlern zufolge kam der Mann von der Fahrbahn ab, geriet auf den Grasstreifen, verlor die Kontrolle und stürzte. Er gab zu, vor der Fahrt Alkohol getrunken zu haben, bestritt jedoch, sich betrunken gefühlt zu haben. Im Krankenhaus wurde eine Blutprobe entnommen, um seinen Alkoholspiegel zu überprüfen. Nach deutschem Recht dürfen E-Scooter-Fahrer maximal 0,5 Promille im Blut haben – bei einem Unfall sinkt dieser Grenzwert auf 0,3 Promille.
Der E-Scooter erlitt einen Schaden in Höhe von etwa 200 Euro. Der Verletzte erhielt im Krankenhaus ärztliche Behandlung. Die Behörden werden die Ergebnisse der Blutuntersuchung auswerten, um zu klären, ob Alkohol eine Rolle spielte. Der Vorfall unterstreicht die gesetzlichen Alkoholgrenzen für E-Scooter-Fahrer und die möglichen Folgen von Fahren unter Alkoholeinfluss.






