Dreiste Goldketten-Diebe täuschen Senioren in NRW mit falschen Halsketten
Ibrahim KargeDreiste Goldketten-Diebe täuschen Senioren in NRW mit falschen Halsketten
Zwei ältere Bewohner in Nordrhein-Westfalen sind Opfer eines Betrugs mit gestohlenen Goldketten geworden. In beiden Fällen lenkten die Diebe ihre Opfer mit einer Halskette ab, während sie nach dem Weg fragten. Die Polizei sucht nun nach Zeugen der Vorfälle.
Die Straftaten ereignen sich zu einer Zeit, in der offizielle Zahlen einen Anstieg der Gewaltkriminalität zeigen. Im Jahr 2025 wurden im Land 7.200 messerbezogene Straftaten registriert, bei denen 49 Menschen ums Leben kamen und fast 3.000 verletzt wurden.
In Heiligenhaus wurde eine 79-jährige Frau von einem Mann angesprochen, der sie nach dem Weg fragte. Nachdem sie ihm geholfen hatte, legte er ihr eine Kette um den Hals und fuhr mit ihrer wertvollen Goldkette davon.
Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich in Ratingen. Dort wurde ein 73-jähriger Mann von einer Frau angesprochen, die ebenfalls nach dem Weg fragte. Sie umarmte ihn, bevor sie ihm seine Goldkette stahl.
Die Polizei bestätigte, dass beide Opfer mit wertlosen Attrappen zurückblieben. Die Behörden rufen nun alle, die Hinweise haben, auf, sich zu melden.
Die Taten sind Teil eines besorgniserregenden Trends in der Region. Laut der am 2. März 2026 veröffentlichten Polizeistatistik gab es in Nordrhein-Westfalen allein im Jahr 2025 insgesamt 7.200 Messerdelikte, die zu 49 Todesfällen und fast 3.000 Verletzungen führten.
Die Ermittlungen zu den Betrugsfällen laufen noch, und die Polizei ruft die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf. Die Vorfälle verdeutlichen die Gefahren, denen ältere Mitbürger in der Region ausgesetzt sind.
Unterdessen unterstreichen die neuesten Kriminalitätsdaten die wachsende Sorge über Gewaltstraftaten im Land. Die Behörden beobachten die Entwicklung weiterhin genau.






