Dormagen gedenkt der Opfer der Reichspogromnacht mit Schülerprojekt am 9. November
Klemens GorlitzDormagen gedenkt der Opfer der Reichspogromnacht mit Schülerprojekt am 9. November
Gedenkveranstaltung für die Opfer der Reichspogromnacht am 9. November in Dormagen
Am Sonntag, dem 9. November, findet in Dormagen eine Gedenkfeier für die Opfer der Reichspogromnacht statt. Die Veranstaltung markiert den 87. Jahrestag der nationalsozialistischen Pogrome und wird von Schülerinnen und Schülern vier örtlicher Schulen gestaltet. Die Organisatoren laden die Öffentlichkeit ein, teilzunehmen und der historischen Gräueltaten zu gedenken.
Die Gedenkveranstaltung beginnt um 18:00 Uhr auf dem jüdischen Friedhof an der Zonser Heide. Bürgermeister Erik Lierenfeld wird die Feier mit einer Ansprache eröffnen, gefolgt von einem Gebet, das Regina Nawrot, stellvertretende Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Dormagen-Kiryat Ono, sprechen wird.
Schülerinnen und Schüler der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule, des Bettina-von-Arnim-Gymnasiums, der Hackenbroich-Realschule und des Leibniz-Gymnasiums Hackenbroich haben die Veranstaltung organisiert. Ihr Engagement unterstreicht die Bedeutung junger Menschen für die Bewahrung des Gedenkens an die Reichspogromnacht.
Gegen Ende der Zeremonie werden Bürgermeister Lierenfeld und der Vereinsvorsitzende Uwe Schunder Blumen als Zeichen des Respekts niederlegen. Besucher werden daran erinnert, dass männliche Teilnehmer auf dem Friedhof eine Kopfbedeckung tragen sollten.
Nach dem offiziellen Programm besteht die Möglichkeit, sich in der Friedenskirche in Zons bei Suppe und Getränken auszutauschen.
Die Veranstaltung ehrt die Opfer der Reichspogromnacht und stellt sicher, dass ihre Geschichten nicht in Vergessenheit geraten. Indem Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt der Gedenkfeier stehen, wird auch die jüngere Generation ermutigt, sich mit diesem dunklen Kapitel der Geschichte auseinanderzusetzen. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, gemeinsam zu gedenken und zu reflektieren.






