08 May 2026, 16:01

Dinslaken gründet Demokratie-Bündnis gegen Extremismus und für mehr Bürgerbeteiligung

Diagramm, das die kommunale Rechenschaftspflicht mit drei miteinander verbundenen Komponenten darstellt, die um den hervorgehobenen Begriff "kommunale Rechenschaftspflicht" in der Mitte angeordnet sind und dabei leuchtende, farbenfrohe Farben verwenden.

Dinslaken gründet Demokratie-Bündnis gegen Extremismus und für mehr Bürgerbeteiligung

Dinslaken sichert Förderung für Ausbau demokratischer Initiativen im Rahmen von „Demokratie lebt!“

Die Stadt, die ihre Demokratiearbeit bereits 2015 aufnahm, gründet nun unter dem Dach der Partnerschaft für Demokratie Dinslaken ein Demokratie-Bündnis. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt und zielt darauf ab, lokale Gruppen gegen Extremismus zu vereinen und das bürgerschaftliche Engagement zu stärken.

Das Demokratie-Bündnis trifft sich erstmals am 29. September 2025 um 17 Uhr in der Niederrhein-Halle der Kathrin-Türks-Halle. Die öffentliche Veranstaltung stellt die Ziele des Programms sowie Fördermöglichkeiten vor. Zwei erste Projekte stehen bereits zur Abstimmung, während das Bündnis künftig bei Entscheidungen über die Mittelvergabe berät.

Vereine, Initiativen und Einzelpersonen können Unterstützung beantragen, um eigene Ideen in die Tat umzusetzen. Christin Petrick, Programmberaterin, wird beim Treffen den Prozess erläutern, Fragen beantworten und Interessierten den Einstieg erleichtern. Die Förderung soll lokale Akteur:innen darin bestärken, das demokratische Leben in Dinslaken aktiv mitzugestalten.

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Langfristiges Ziel ist der Aufbau eines widerstandsfähigen Netzwerks, das die Demokratie stärkt und Extremismus in allen Formen entgegenwirkt. Durch die Vernetzung vielfältiger Stimmen soll das Bündnis nachhaltige, von der Gemeinschaft getragene Initiativen fördern.

Das Demokratie-Bündnis bietet Bürger:innen, Gruppen und Organisationen eine Plattform, um mit finanzieller und fachlicher Unterstützung Veränderung voranzutreiben. Weitere Informationen zur Teilnahme oder Projektvorschlägen gibt es unter www.demokratie-lebt.de. Das Auftakttreffen am 29. September markiert den Start einer gemeinsamen Initiative für mehr demokratische Teilhabe in der Stadt.

Quelle