05 April 2026, 08:01

Bottrop plant nachhaltige Mobilität bis 2040 – Bürger können mitgestalten

Plakat mit einem Zug auf Eisenbahnschienen mit mehreren Menschen in der Nähe, das "The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation" bewirbt.

Bottrop plant nachhaltige Mobilität bis 2040 – Bürger können mitgestalten

Bottrop erarbeitet ersten integrierten Verkehrsplan für nachhaltige Mobilität bis 2040

Die Stadt Bottrop entwickelt ihren ersten integrierten Verkehrsplan, der bis 2040 eine nachhaltige Mobilität sichern soll. Das Vorhaben orientiert sich am europäischen Standard für Nachhaltige Urbane Mobilitätspläne (SUMP) und nimmt aktuelle Herausforderungen in den Blick – von demografischem Wandel über neue Technologien bis hin zu den Folgen des Klimawandels. Bürgerinnen und Bürger können sich ab sofort über Workshops und eine Online-Plattform in die Gestaltung einbringen.

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Erstmals wird in Bottrop damit ein umfassendes Gesamtkonzept erarbeitet, das alle Verkehrsarten berücksichtigt. Im Rahmen des Prozesses werden der aktuelle Stand analysiert, langfristige Ziele definiert und konkrete Maßnahmen entwickelt. Um breite Perspektiven einzubeziehen, arbeitet die Stadt mit Anwohnerinnen und Anwohnern, Fachleuten sowie Interessenvertretergruppen zusammen.

Erster öffentlicher Workshop am 19. November 2025 Der Auftakt findet am 19. November 2025 von 17:00 bis 20:00 Uhr in der Willy-Brandt-Gesamtschule statt. Wer nicht persönlich teilnehmen kann, hat die Möglichkeit, sich online zuzuschalten. Nach dieser Veranstaltung sind bis zur politischen Entscheidung Mitte 2027 keine weiteren offiziellen Beteiligungsformate mehr geplant.

Die politische Beschlussfassung über den finalen Plan ist für Mitte 2027 vorgesehen. Bis dahin können Bürgerinnen und Bürger weiterhin über die Online-Plattform Ideen einreichen. Der fertige Plan wird die Verkehrsstrategie Bottrops für die nächsten zwei Jahrzehnte prägen – mit dem Ziel, ein zukunftsfähiges, umweltverträgliches Mobilitätssystem zu schaffen. Die endgültigen Entscheidungen über die umzusetzen Maßnahmen liegen nach der Bürgerbeteiligung bei den lokalen Politikerinnen und Politikern.

Quelle