Bochumer Forscher revolutionieren Metallbau mit Laserpräzision und Robotik
Ibrahim KargeBochumer Forscher revolutionieren Metallbau mit Laserpräzision und Robotik
An der Ruhr-Universität Bochum nimmt eine neue Forschungsgruppe die Lasermetallabscheidung für hochbelastete Metallbauteile unter die Lupe. Das von Prof. Dr. Andreas Ostendorf geleitete Projekt hat eine Förderung in Höhe von 3,85 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingeworben.
Im Mittelpunkt steht die Herstellung komplexer Metallstrukturen, die speziell auf bestimmte Belastungsprofile optimiert sind – eine Präzision, die mit herkömmlichen Fertigungsverfahren nicht erreichbar ist. Zwei Roboter arbeiten dabei Hand in Hand: einer für die Lasermetallabscheidung, der andere für zwischengeschaltete Fräsarbeiten zur Korrektur.
Mithilfe von Computersimulationen wird die exakte Geometrie sowie die Bauabfolge jeder 3D-Struktur festgelegt. Die Forschungen umfassen verschiedene Stahlsorten. Beteiligt sind Wissenschaftler:innen von vier Lehrstühlen der Ruhr-Universität Bochum sowie drei weiteren Universitäten.
Die Arbeiten finden am Center for Engineering Smarter Product-Service Systems (ZESS) der Universität statt. Die DFG-Förderung ist auf vier Jahre angelegt und startet Anfang 2025.
Ziel des Projekts ist es, den Produktionsprozess durch den Einsatz von Robotik und Simulationen zu verfeinern. Prof. Dr. Andreas Ostendorf, Leiter des Lehrstuhls für Laseranwendungstechnik, steht als wissenschaftlicher Ansprechpartner zur Verfügung. Er ist erreichbar unter +49 234 32 25233 oder [email protected].






