21 April 2026, 22:01

Berentzen dämpft Umsatzprognose 2025 nach schwachem Halbjahr

Grafik zeigt erhöhte Emissionen von Bankakzeptanz (BAA) in verschiedenen Branchen mit begleitendem erklärendem Text.

Berentzen fühlt Nachfrage-Schwäche bei alkoholischen Getränken - Berentzen dämpft Umsatzprognose 2025 nach schwachem Halbjahr

Berentzen senkt Umsatzprognose für 2025 nach schwachem ersten Halbjahr

Der deutsche Getränkehersteller Berentzen hat seine Umsatzerwartungen für 2025 nach einem enttäuschenden ersten Halbjahr deutlich nach unten korrigiert. Das Unternehmen rechnet nun mit einem Höchstumsatz von 169 Millionen Euro – deutlich weniger als zuvor prognostiziert. Wie Vorstandschef Oliver Schwegmann bestätigte, hat sich die Verbraucherstimmung bisher nicht wie erhofft erholt.

Ursprünglich war Berentzen für 2025 von einem Umsatz von bis zu 190 Millionen Euro ausgegangen. Zur Jahresmitte wurde diese Schätzung bereits auf maximal 178 Millionen Euro reduziert. Nun wurde die Prognose für das Gesamtjahr erneut nach unten angepasst.

2024 hatte das Unternehmen noch einen Umsatz von 181,9 Millionen Euro und ein operatives Ergebnis von 10,6 Millionen Euro verbucht. Für 2025 erwartet Berentzen nun ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zwischen 8,0 und 9,5 Millionen Euro. Auch der Verkauf eines Mineralwasserwerks in Brandenburg im vergangenen Jahr wirkt sich auf die aktuelle Finanzperformance aus.

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Trotz der Herausforderungen verzeichnete die Erfrischungsgetränkemarke Mio Mio ein Umsatzplus von 8 Prozent. Ab 2026 sollen die Getränke der Marke zudem in Dosen erhältlich sein. Gleichzeitig sind die Absatzzahlen für Alkoholika in Deutschland seit 2022 nun bereits das dritte Jahr in Folge rückläufig.

Die aktuelle Prognose spiegelt die anhaltende Schwäche der Verbrauchernachfrage wider. Die revidierten Zahlen liegen deutlich unter den Ergebnissen von 2024. Berentzen passt weiterhin sein Produktsortiment an – darunter neue Verpackungen für Mio Mio – und steuert durch ein schwieriges Marktumfeld.

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