Bender-Zwillinge trainieren nun gegeneinander in der Regionalliga Bayern
Tassilo HeßBender-Zwillinge trainieren nun gegeneinander in der Regionalliga Bayern
Die ehemaligen Profifußballer Lars und Sven Bender haben neue Trainerposten in der Regionalliga Bayern übernommen. Die Zwillingsbrüder, die 2021 ihre aktive Karriere beendeten, führen nun verfeindete Mannschaften an, die beide um den Aufstieg in die 3. Liga kämpfen. Während Lars den SV Wacker Burghausen trainiert, ist Sven für die SpVgg Unterhaching verantwortlich.
Lars und Sven Bender hatten ihre Profilaufbahn im Sommer 2021 bei Bayer Leverkusen beendet, damals 32 Jahre alt. Nach ihrem Rücktritt spielten sie noch gemeinsam beim TSV Brannenburg bis Ende 2023. Sven sammelte anschließend erste Trainererfahrungen im Nachwuchsbereich des DFB, unter anderem als Betreuer der U16-Auswahl.
Nun sind beide in der Regionalliga Bayern aktiv: Lars übernahm das Traineramt beim SV Wacker Burghausen, Sven wurde hingegen Chefcoach der SpVgg Unterhaching. Obwohl ihre Teams um denselben Aufstiegskampf konkurrieren, betont Lars, dass es zwischen ihnen keine zusätzliche Rivalität gebe.
Der wenige Minuten ältere Lars hat die Bedeutung ihrer Zwillingsgeschichte stets heruntergespielt. Einmal gab er zu, dass ihn die ständige Aufmerksamkeit darauf genervt habe. Schon als aktive Spieler hätten sie nie eine "Ich will der Bessere sein"-Mentalität gehabt, erklärte er. Als Trainer sieht er nun keinen Grund, warum sich das ändern sollte.
Die Bender-Brüder stehen sich nun als Trainer in einer Liga gegenüber, in der beide Vereine den Aufstieg in die 3. Liga anstreben. Lars konzentriert sich auf seine Aufgabe in Burghausen, während Sven in Unterhaching Erfahrung sammelt. Ihre Karrieren, einst als Spieler eng miteinander verknüpft, verlaufen nun auf getrennten Wegen in derselben wettbewerbsintensiven Spielklasse.






