17 March 2026, 18:02

Abriss in Bergisch Gladbach ebnet Weg für neues Stadtviertel an der Sander Straße

Farbcodierte Karte eines geplanten Wohnbaugebiets mit beschrifteten Abschnitten und Textdetails zu Gebäuden, Straßen und Merkmalen.

Abriss in Bergisch Gladbach ebnet Weg für neues Stadtviertel an der Sander Straße

In Bergisch Gladbach haben die Abrissarbeiten an der Sander Straße 37–47 begonnen – der Startschuss für ein großes städtebauliches Entwicklungsprojekt. Die Stadt hatte das langjährige Industriegelände 2020 erworben und schafft nun die Voraussetzungen für eine künftige Nutzung. Behördenbetonte zufolge werden dabei Sicherheits- und Rechtsvorgaben strikt eingehalten.

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Das Areal beherbergte einst von der Mitte des 20. Jahrhunderts bis in die frühen 2000er-Jahre die Druckerei- und Buchbindereibetriebe des Herder Verlags. Nach dem Umzug des Verlags zwischen 2005 und 2010 nutzten kleinere Unternehmen und Lagerflächen das Gelände, bis die Stadt es für die Stadterneuerung erwarb.

Vor Beginn der Abrissarbeiten wurden ein geotechnisches Gutachten und ein detaillierter Plan erstellt. Fachgutachter begleiten die Maßnahmen nun kontinuierlich, um die Einhaltung der öffentlich-rechtlichen Genehmigungen zu gewährleisten. Besonders Augenmerk liegt auf der Hangstabilität sowie dem Schutz benachbarter Grundstücke und Straßen vor Beeinträchtigungen.

Der Verkäufer bleibt für den vollständigen Rückbau und die Beseitigung aller Altlasten verantwortlich. Erst nach vollständiger Beräumung des Geländes und Begleichung des Kaufpreises geht das Eigentum mit allen Rechten auf die Stadt über. Aktuell ist das Areal als unbeplanter Innenbereich ausgewiesen, sodass künftige Bebauungen sich in den bestehenden Charakter einfügen müssen.

Laut Stadtverantwortlichen könnte auf dem Gelände eine Grundschule entstehen. Zudem legt man Wert auf Transparenz und Bürgerbeteiligung – die Planung soll in offenem Austausch mit den Anwohnern erfolgen.

Die Abrissarbeiten laufen unter strengen Sicherheits- und Umweltauflagen. Nach der Freimachung steht das Gelände für mögliche Neunutzungen bereit, wobei eine Schule zu den diskutierten Optionen zählt. Die Stadt wird die Bürger auch weiterhin in die Planung einbinden, sobald konkrete Vorhaben Gestalt annehmen.

Quelle