19 June 2026, 04:00

60 Länder gründen Bündnis für raschen Ausstieg aus fossilen Energien

Konflikt im Nahen Osten erneuert Rufe nach beschleunigter Abkehr von fossilen Brennstoffen

60 Länder gründen Bündnis für raschen Ausstieg aus fossilen Energien

Ein neues Bündnis von rund 60 Ländern ist gestartet, um den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu beschleunigen. Die Gruppe will die wachsenden Sorgen um Energiesicherheit und Klimawandel angehen. Der Druck auf fast 200 Nationen wächst, ihre Energiebedürfnisse mit den Zusagen zur Begrenzung der globalen Erwärmung in Einklang zu bringen.

Der Klimagipfel des vergangenen Jahres scheiterte daran, einen klaren Plan für den schrittweisen Ausstieg aus fossilen Energieträgern vorzulegen. Heftiger Widerstand der großen ölproduzierenden Staaten blockierte Fortschritte. Dieser Rückschlag hat viele Länder weiterhin abhängig von Kohle, Öl und Gas – sowohl für ihre Energieversorgung als auch für ihre Einnahmen.

Der Konflikt hat die weltweite Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen deutlich gemacht. Der UN-Klimachef Simon Stiell warnte, dass die daraus resultierende Kostenkrise die Wirtschaft global belastet. Auch die Internationale Energieagentur (IEA) wies darauf hin, wie verletzlich Energiesysteme werden, wenn sie an die Lieferketten fossiler Brennstoffe gebunden sind.

Jüngste Preisschocks bei Energie haben die politischen Debatten verändert. Immer mehr Regierungschefs unterstützen erneuerbare Energien als Weg zur energetischen Unabhängigkeit. Afrikanische Verhandler betonen jedoch, dass viele Entwicklungsländer fossile Brennstoffe weiterhin für Strom und Staatseinnahmen benötigen.

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Der Klimagipfel COP 2026 in der Türkei wird sich mit Energiesicherheit und Klimapolitik befassen. Die anhaltende Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen birgt das Risiko, Inflation und wirtschaftliche Instabilität zu importieren. Das neue Bündnis signalisiert einen Schub für schnellere Maßnahmen – doch die Herausforderungen bleiben für Nationen in unterschiedlichen Entwicklungsstadien bestehen.

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