16 April 2026, 10:02

20.000 beschlagnahmte Cannabis-Samen nach Zoll-Ermittlungen freigegeben

Schwarze und weiße Strichzeichnung einer Cannabis Sativa-Pflanze mit beschrifteten Blättern und Stielen.

20.000 beschlagnahmte Cannabis-Samen nach Zoll-Ermittlungen freigegeben

Ein niederländisches Unternehmen, das auf den Handel mit Cannabis-Samen spezialisiert ist, hat 20.000 beschlagnahmte Samen zurückerhalten, nachdem der deutsche Zoll sie im August 2025 sichergestellt hatte. Die Rückgabe erfolgte am 22. Oktober 2025 nach Ermittlungen der Behörden. Die Sendung im Wert von zehntausenden Euro war zunächst bei einer routinemäßigen Grenzkontrolle einbehalten worden.

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Die Cannabis-Samen waren Anfang August 2025 in der Nähe der niederländischen Grenze im Kreis Viersen beschlagnahmt worden. Zollbeamte hatten sie bei einer Standardkontrolle in kleinen Beuteln verpackt in Kisten entdeckt. Trotz der Beschlagnahmung wurden die Samen rechtlich als Vermehrungsmaterial eingestuft, was ihre Einfuhr nach Deutschland erlaubte.

Eine Untersuchung des Zollamts Krefeld und der Staatsanwaltschaft bestätigte später die Rechtmäßigkeit der Lieferung. Nach Prüfung der Unterlagen gaben die Behörden die Samen am 22. Oktober 2025 an den niederländischen Eigentümer zurück.

Die zurückgegebenen Samen, deren Wert sich auf zehntausende Euro beläuft, befinden sich nun wieder im Besitz des Unternehmens. Nach deutschem Recht ist die Einfuhr von Cannabis-Samen als Vermehrungsmaterial gestattet, sofern sie den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Der Fall wurde ohne weitere rechtliche Schritte abgeschlossen.

Quelle