20 April 2026, 02:01

121 neue Deutsche: Marl feiert bunte Einbürgerungszeremonie mit Musik und Hoffnung

Plakat zum 70. Jubiläum des Kaiser-Huldigungsfestes in Berlin, Deutschland, mit einer Gruppe von Menschen in der Mitte, eingerahmt von einem klassischen Fotorahmen mit umgebenem Text und Zahlen.

121 neue Deutsche: Marl feiert bunte Einbürgerungszeremonie mit Musik und Hoffnung

121 Menschen aus über einem Dutzend Ländern sind diese Woche in Marl offiziell deutsche Staatsbürger geworden. Die feierliche Veranstaltung fand in der Scharoun-Schule statt und markiert einen weiteren Schritt in der wachsenden kulturellen Vielfalt der Stadt. Mit rund 14.400 Einwohnern aus mehr als 120 Nationen bleibt Marl eine weltoffene Kommune, die neue Mitglieder willkommen heißt.

Die Zeremonie begann mit der Übergabe der Einbürgerungsurkunden durch Matthias Ruettgardt, den stellvertretenden Leiter des Bürgerdienstes. Jeder neue Staatsbürger erhielt zudem ein Exemplar des Grundgesetzes, eine Collage für Kinder unter 12 Jahren sowie ermunternde Worte, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Stephan Arnold am Klavier und seiner Tochter Jule an der Geige, die für eine festliche Stimmung sorgten. Unter den 121 Neubürgern befanden sich 56 aus Syrien, 16 aus der Türkei sowie jeweils vier aus Polen und Ägypten. Siebzehn zuvor staatenlose Personen erhielten ebenfalls die deutsche Staatsbürgerschaft.

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Allein in diesem Jahr wurden in Marl bereits 367 Menschen eingebürgert, darunter 204 aus Syrien und 35 aus der Türkei. Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Gruppenfoto und das gemeinsame Singen der Nationalhymne.

Die neuen Bürgerinnen und Bürger besitzen nun alle Rechte und Pflichten deutscher Staatsangehöriger. Ihre Integration bereichert die vielfältige Bevölkerungsstruktur Marls. Die Stadt setzt ihre Bemühungen um gelingende Teilhabe fort, während Jahr für Jahr Menschen unterschiedlicher Herkunft Teil der Gemeinschaft werden.

Quelle