17 June 2026, 16:32

Zwei Paderbornerinnen verlieren Zehntausende durch raffinierten Online-Betrug

POL-PB: Widerliche Betrugsfälle: Frauen überweisen Tausende an Kriminelle

Zwei Paderbornerinnen verlieren Zehntausende durch raffinierten Online-Betrug

Zwei Frauen aus Paderborn sind in getrennten Betrugsfällen um Zehntausende Euro erleichtert worden. Eine 23-Jährige fiel auf eine gefälschte Gewinnbenachrichtigung herein, während eine 68-Jährige Opfer eines Liebesbetrugs wurde. Beide haben bei der örtlichen Polizei Anzeige erstattet.

Die jüngere Frau erhielt über einen Messengerdienst eine falsche Gewinnmitteilung. In dem Glauben, es handele sich um ein seriöses Angebot, gab sie ihre vollständigen Online-Banking-Daten preis. Anschließend wurde ihr Konto um über 60.000 Euro geleert. Die Polizei hat das Konto vorläufig gesperrt und versucht nun, das Geld über eine Rückbuchung zurückzuholen.

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Die ältere Frau verlor mehr als 80.000 Euro nach einer sechsmonatigen Online-Beziehung. Der Betrüger gab sich als im Nahen Osten verletzter Soldat aus und behauptete, Geld für eine medizinische Behandlung zu benötigen. Ermittlungen führten die verwendeten E-Mail-Konten nach Nigeria zurück; der Fall steht im Zusammenhang mit einem bekannten Netzwerk von Betrügern, die auf Liebes- und Heiratsbetrug spezialisiert sind.

Die Polizei rät der Bevölkerung dringend, niemals Geld für angebliche Gewinne zu überweisen oder persönliche Daten per Telefon oder Chat weiterzugeben. Weitere Tipps zur Betrugsprävention gibt es unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/.

Beide Frauen haben die Straftaten bei der Paderborner Polizei angezeigt. Das Konto der 23-Jährigen bleibt vorerst gesperrt, während die Behörden versuchen, das gestohlene Geld zurückzuerlangen. Der Fall der 68-Jährigen unterstreicht die anhaltende Gefahr von Liebesbetrug durch internationale Täternetzwerke.

Quelle