Wuppertal wird zum Hotspot für Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Innovationen
Tassilo HeßWuppertal wird zum Hotspot für Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Innovationen
Wuppertal entwickelt sich zum Zentrum für nachhaltige Innovationen durch die Circular Valley Foundation
Seit 2021 verbindet die Circular Valley Foundation Unternehmen, Politiker:innen und Forscher:innen, um die Kreislaufwirtschaft voranzutreiben. Mit der jüngsten Circular Valley Convention zog die Initiative internationale Aufmerksamkeit auf sich – dank frischer Ideen und praxisnaher Lösungen.
Im Mittelpunkt der Stiftung steht der Wissensaustausch zwischen Unternehmen, um umweltfreundliche Praktiken zu entwickeln. Ein Beispiel ist Stahlwille, ein ortsansässiger Werkzeughersteller, der elektronische Drehmomentschlüssel nun repariert statt zu entsorgen. Geschäftsführerin Vera Bökenbrink erforscht zudem Wege, Produktionsabfälle wie Schleifsteine wiederzuverwerten, um Deponien zu entlasten.
Wuppertals starke Industrie mit globalen Marktführern bietet ideale Bedingungen, um neue Wirtschaftsmodelle zu erproben. Seit Gründung der Stiftung wächst das lokale Netzwerk stetig – es verbindet Start-ups, Wissenschaft und Behörden.
Auf der Circular Valley Convention in Düsseldorf (11.–12. März 2026) trafen sich rund 2.000 Teilnehmer:innen, um Fortschritte zu diskutieren. Beim Demo Day präsentierten Start-ups Innovationen wie neue Materialien, digitale Produktverfolgungs-systeme und fortschrittliche Recyclingverfahren. Auch internationale Gründer:innen stellten nachhaltige Lösungen vor.
Die Initiative erweitert ihren Einfluss kontinuierlich und macht Wuppertal zum Reallabor für Kreislaufwirtschaft. Durch Reparaturprogramme und Abfallreduktion treibt das Netzwerk messbare Veränderungen voran. Künftige Veranstaltungen und Partnerschaften sollen diesen Schwung nutzen, um Nachhaltigkeit noch stärker in der Industrie zu verankern.






