Wohnungseinbrüche in Siegen-Wittgenstein nehmen zu – Polizei warnt und gibt Tipps
Tassilo HeßWohnungseinbrüche in Siegen-Wittgenstein nehmen zu – Polizei warnt und gibt Tipps
Polizei in Siegen-Wittgenstein warnt vor steigenden Wohnungseinbrüchen
Die Polizei im Kreis Siegen-Wittgenstein sensibilisiert die Bevölkerung für das wachsende Problem von Wohnungseinbrüchen. Im vergangenen Jahr wurden in der Region 136 Einbrüche registriert, und bereits 2025 ist ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Die Behörden rufen nun die Bürger dazu auf, einfache Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um ihre Wohnungen besser zu schützen.
Im Rahmen der landesweiten Aktionswoche gegen Einbrüche in Nordrhein-Westfalen läuft an diesem Wochenende die Präventionskampagne „Riegel vor! Sicher ist sicherer“. Vom 24. bis 26. Oktober 2025 informieren örtliche Polizeibeamte die Bevölkerung über wirksamen Einbruchschutz. Kriminalhauptkommissar Stefan Dax steht dabei für Fragen zu Risiken und Vorbeugung zur Verfügung.
Die Polizei rät Bewohnern von Mehrfamilienhäusern, die Haustüren auch tagsüber geschlossen zu halten. Bevor jemand hereingelassen wird, sollte stets überprüft werden, wer vor der Tür steht. Selbst kurze Abwesenheiten erfordern das Abschließen der Wohnung, da Täter oft gezielt solche Gelegenheiten nutzen. Zudem ziehen Dunkelheit und unbeleuchtete Wohnungen Einbrecher an – eine gute Beleuchtung und Aufmerksamkeit sind daher entscheidend.
Technische Sicherheitsvorkehrungen können den Unterschied machen: Geprüfte Schlösser und Alarmanlagen erschweren Einbrechern das Vorgehen und bringen sie mitunter dazu, ihren Versuch abzubrechen. Schwachstellen wie Fenster oder Hintertüren sollten mit zertifizierter Technik nachgerüstet werden. Auch das umgehende Melden verdächtiger Beobachtungen an die Polizei kann helfen, Straftaten zu verhindern.
Die Kampagne zeigt auf, wie sich das Einbruchsrisiko durch einfache Maßnahmen verringern lässt. Wer seine Wohnung sichert und wachsam bleibt, macht es Einbrechern deutlich schwerer. Die Polizei wird auch über die Aktionswoche hinaus weiterhin Beratungen anbieten.






