Wesel schickt Radlader nach Samar: Hilfe für den Wiederaufbau in der Ukraine
Tassilo HeßWesel schickt Radlader nach Samar: Hilfe für den Wiederaufbau in der Ukraine
Die deutsche Stadt Wesel hat einen Radlader nach Samar in der Ukraine geschickt, um die lokalen Wiederaufbauarbeiten zu unterstützen. Mit dieser jüngsten Geste wird die langjährige Partnerschaft zwischen den beiden Kommunen weiter gestärkt. Bürgermeister Rainer Benien betonte bei der Übergabe die enge Verbindung zwischen Wesel und Samar.
Bürgermeister Benien bestätigte die Lieferung des Schwergeräts, das über ein Förderprogramm der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) beschafft wurde. Die Maschine soll den Bewohnern von Samar beim Wiederaufbau und der Instandhaltung der Infrastruktur helfen.
Serhij Riesik, Bürgermeister von Samar, dankte Wesel für die anhaltende Solidarität. Er unterstrich die Bedeutung solcher Hilfslieferungen für eine Region, die weiterhin mit den Folgen des andauernden Krieges konfrontiert ist.
Über die materielle Unterstützung hinaus planen Wesel und Samar für diesen Sommer ein gemeinsames Ferienlager für deutsche und ukrainische Kinder. Die Initiative soll den kulturellen Austausch und die Freundschaft zwischen den jungen Teilnehmenden fördern.
Bürgermeister Benien äußerte zudem die Hoffnung auf eine friedliche Zukunft für die Ukraine. Seine Worte fielen in einer Zeit, in der sich Wesel mindestens vier weiteren deutschen Städten – darunter Bedburg, Trier und Karlsruhe – anschließt, die seit 2022 ukrainischen Kommunen mit finanzieller oder materieller Hilfe zur Seite stehen.
Die Ankunft des Radladers markiert einen weiteren Schritt in Wesels Engagement für Samar. Die Partnerschaft zwischen den beiden Städten wächst weiter – durch praktische Unterstützung und gemeinsame Projekte für Kinder. Beide Bürgermeister bekräftigten ihr Bekenntnis zur Zusammenarbeit in schwierigen Zeiten.






