Webschulstraße wird zur autofreien Campus-Boulevard mit Grünflächen und Begegnungszonen
Luitgard RitterWebschulstraße wird zur autofreien Campus-Boulevard mit Grünflächen und Begegnungszonen
Großzügiger Umbau der Webschulstraße: Aus 400 Metern wird eine fußgängerfreundliche Campus-Boulevard
Ein umfassender Umbau der Webschulstraße soll einen 400 Meter langen Abschnitt in eine autofreie Campus-Boulevard verwandeln. Das 6,9-Millionen-Euro-Projekt zielt darauf ab, die Universitätsgebäude an der Rheydter Straße mit dem Wissens- und Innovationscampus an der Theodor-Heuss-Straße zu verbinden. Die Bauarbeiten sind für den Zeitraum zwischen 2027 und 2029 vorgesehen – vorbehaltlich der Bewilligung der Mittel.
Die neue Boulevard wird Fußgänger:innen und Radfahrer:innen Vorrang einräumen und den Autoverkehr reduzieren. Die Zufahrt von der Richard-Wagner-Straße in die Webschulstraße wird an der Kreuzung gesperrt. Dafür entfällt die bisherige Einbahnregelung zwischen der Rheydter Straße und der Theodor-Heuss-Straße.
Herzstück des Entwurfs ist der Bereich vor dem historischen Backsteingebäude, in dem die Abteilung für Textil- und Bekleidungstechnik untergebracht ist. Die Straße erhält ein teppichartiges Layout mit Grünflächen, Sitzgelegenheiten und flexiblen Veranstaltungsbereichen.
Die Parkplatzkapazität verringert sich von 151 auf 137 Stellplätze, wobei ein zusätzlicher Platz für Anwohner:innen reserviert wird. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf geschätzte 6,9 Millionen Euro.
Nach Fertigstellung wird die Campus-Boulevard die wichtigsten Universitätsstandorte zu einem einheitlichen Raum verbinden. Im Mittelpunkt der Neugestaltung stehen Fußgängerfreundlichkeit, Grünflächen und die gemeinwohlorientierte Nutzung. Die endgültige Freigabe und Finanzierung entscheiden über den Zeitplan des Vorhabens.






