14 April 2026, 12:03

Vortrag zu Duisburger "Stolpersteinen": Erinnerungskultur im Stadtbild

Denkmal für Holocaust-Opfer in einem Stadtplatz mit einem Baum, Topfpflanze, verstreuten trockenen Blättern und städtischem Hintergrund einschließlich Gebäuden, Fahrzeugen, Pfählen und Bäumen.

Vortrag zu Duisburger "Stolpersteinen": Erinnerungskultur im Stadtbild

Öffentlicher Vortrag zum "Stolpersteine"-Projekt in Duisburg am 10. November 2022

Am 10. November 2022 findet in Duisburg ein öffentlicher Vortrag über das "Stolpersteine"-Mahnmalprojekt statt. Die Historikerin Dr. Marina Sassenberg leitet die Diskussion in der Volkshochschule im Stadtfenster und erörtert, wie die kleinen Messingtafeln an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern und welche Rolle sie für die demokratische Erinnerungskultur spielen.

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Die Veranstaltung mit dem Titel "Stolpersteine im Pflaster" beleuchtet Stärken und Grenzen des Projekts als Form der Erinnerung. Jeder "Stolperstein" – eine 10x10 Zentimeter große Messingplatte – trägt den Namen, das Geburtsjahr, das Deportationsdatum und den Todesort eines NS-Opfers. Über 300 dieser Steine sind in Duisburger Straßen eingebettet und Teil der Initiative des Künstlers Gunter Demnig.

Der Vortrag findet in der Steinschen Gasse 26 im Stadtzentrum statt. Der Eintritt kostet fünf Euro, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Für weitere Informationen steht die Volkshochschule unter der Telefonnummer 49 203 283-984617 zur Verfügung.

Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, darüber nachzudenken, wie "Stolpersteine" Geschichte, Erinnerung und Demokratie verbinden. Mit Hunderten von Tafeln in Duisburg sorgt das Projekt dafür, dass individuelle Schicksale im öffentlichen Raum sichtbar bleiben. Zur Teilnahme sind Anmeldung und eine geringe Gebühr erforderlich.

Quelle