17 April 2026, 00:08

Vermögensverwalter wegen Millionenbetrugs an 39 Kunden verurteilt

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen zeigt, die Familien Hunderte von Dollar monatlich kosten können.

Suspendierte Strafe für Vermögensverwalter wegen hochspekulativer Investments - Vermögensverwalter wegen Millionenbetrugs an 39 Kunden verurteilt

Ein Vermögensverwalter ist wegen Betrugs an Kunden verurteilt worden, nachdem er deren Gelder ohne Erlaubnis in hochriskante Anlagen investiert hatte. Der Fall wurde vor dem Amtsgericht Münster in Nordrhein-Westfalen verhandelt; das Urteil fiel am Freitag. Der Angeklagte räumte ein, bis 2021 mehr als 2 Millionen Euro von Kundengeldern verloren zu haben.

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Der Vermögensverwalter hatte Kundenvermögen in nicht genehmigte, spekulative Investitionen umgelenkt, um eigene Handelsverluste auszugleichen. Dadurch kam es zu 39 separaten Betrugsvorwürfen, wobei der Gesamtschaden über 2 Millionen Euro betrug. Während des Prozesses gestand der Angeklagte die Verluste für das Jahr 2021 ein.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten beantragt. Das Gericht verlängerte diese jedoch über den Antrag der Anklage hinaus. Aufgrund von Verzögerungen im Rechtsverfahren hatte der Angeklagte bereits zwei Monate der Bewährungszeit verbüßt.

Die Entscheidung des Gerichts sieht eine strengere Bewährungsauflage vor als ursprünglich gefordert. Die Handlungen des Vermögensverwalters führten zu erheblichen finanziellen Schäden bei 39 Kunden. Der Fall endet nun mit dem Verurteilten unter verlängter Aufsicht.

Quelle