USAID-Stopp löst globale Gesundheitskrise aus – Action medeor greift ein
Klemens GorlitzUSAID-Stopp löst globale Gesundheitskrise aus – Action medeor greift ein
Die plötzliche Einstellung der USAID-Mittel hat in mehreren Ländern eine Gesundheitskrise ausgelöst. Action medeor, auch als „Apotheke der Welt in Notfällen“ bekannt, springt nun ein, um die Lücken zu schließen. Berichte von Projektpartnern zeigen schwere Störungen bei lebensrettenden Behandlungsprogrammen in Afrika und darüber hinaus.
Der Finanzstopp trifft vor allem kritische Gesundheitsinitiativen hart. In Tansania und anderen afrikanischen Ländern stehen Forschung und Behandlung von HIV, Tuberkulose und Malaria nun vor einer ungewissen Zukunft. In Somalia wurden von USAID unterstützte Ernährungs- und Gesundheitsprogramme abrupt eingestellt – mit der Gefahr steigender Unterernährung.
Action medeor, das Medikamentenlager in Deutschland, Tansania und Malawi betreibt, ist zwar nicht direkt von den Kürzungen betroffen. Dennoch unterstützt die Organisation betroffene Partner durch die Bereitstellung essenzieller Arzneimittel. Um den Zusammenbruch der Lieferketten abzufedern, hat sie einen dringenden Spendenaufruf gestartet.
Die Hilfsorganisation plant, ihre Unterstützung in den kommenden Monaten auszuweiten. Durch eine verstärkte Beschaffung und Verteilung von Medikamenten soll der Zugang zu medizinischer Versorgung für gefährdete Bevölkerungsgruppen gesichert werden.
Der Stopp der USAID-Gelder hat viele Gesundheitsprogramme ohne Mittel zurückgelassen. Action medeors Einsatz wird dazu beitragen, die Behandlung von Krankheiten wie HIV und Malaria kurzfristig aufrechtzuerhalten. Ohne weitere Unterstützung könnten sich die langfristigen Störungen der globalen Gesundheitsversorgung jedoch verschärfen.






