Tarifstreit im Dortmunder Nahverkehr eskaliert – Streiks vorerst gestoppt
Klemens GorlitzTarifstreit im Dortmunder Nahverkehr eskaliert – Streiks vorerst gestoppt
Tarifverhandlungen zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Kommunal-Arbeitgeberverband Nordwest (KAV NW) für rund 30.000 Beschäftigte im Öffentlichen Nahverkehr in Dortmund sind am 16. April 2024 gescheitert. Die beiden Seiten konnten sich nicht auf einen neuen Tarifvertrag einigen, sodass zentrale Streitpunkte ungelöst blieben.
Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Frage, wie Entlastungstage unter den Mitarbeitenden verteilt werden sollen. ver.di argumentierte, dass keine Gruppe benachteiligt werden dürfe – angesichts der hohen Arbeitsbelastung im gesamten Betrieb. Diese Uneinigkeit entwickelte sich zum Hauptstreitpunkt der Verhandlungen.
Trotz der festgefahrenen Situation hat die Gewerkschaft nun ein Vermittlungsangebot der Arbeitgeberseite angenommen. In der Folge werden die Streiks ab Mittwoch ausgesetzt.
Die Unterbrechung der Arbeitsniederlegungen gibt beiden Seiten Zeit, ihre Positionen zu überdenken. Der Konflikt um die Entlastungstage bleibt jedoch der zentrale Knackpunkt für die weiteren Gespräche. Bisher wurden noch keine neuen Verhandlungsrunden angesetzt.






