Stiftungen: Wie Privatpersonen und Mittelständler langfristig Vermögen sichern
Tassilo HeßStiftungen: Wie Privatpersonen und Mittelständler langfristig Vermögen sichern
Stiftungen sind seit über tausend Jahren ein fester Bestandteil der deutschen Tradition. Lange als Instrument der Superreichen betrachtet, gewinnen sie heute auch bei Privatpersonen und mittelständischen Unternehmern an Beliebtheit. Diese Strukturen bieten eine Möglichkeit, Vermögen langfristig zu verwalten – mit Steuervergünstigungen und Vermögensschutz.
Sascha Drache, ein anerkannter Experte für deutsches Stiftungsrecht, unterstützt Unternehmer dabei, Stiftungen im Rahmen ihrer Vermögens- und Nachfolgeplanung einzurichten. Sein Ansatz konzentriert sich auf rechtssichere Gestaltung, Steueroptimierung und robusten Vermögensschutz, um nachhaltige Stabilität zu gewährleisten.
In Deutschland folgen Stiftungen in der Regel einem von zwei Modellen: der Familienstiftung oder der gemeinnützigen Stiftung. Beide verfolgen unterschiedliche Zwecke, teilen aber das gemeinsame Ziel langfristiger finanzieller Sicherheit. Für die Gründung ist ein Mindestkapital von 150.000 Euro erforderlich, zudem ein jährliches Einkommen von mindestens 1.200 Euro sowie ein Nettovermögen des Stifters in Höhe von 50.000 Euro.
Stiftungen bieten zudem steuerliche Vorteile, insbesondere bei der Unternehmensbesteuerung, was sie auch für den gehobenen Mittelstand attraktiv macht. So benötigte eine Stiftung, die zwei Familienmitgliedern monatlich je 700 Euro auszahlen möchte, ein Vermögen von etwa 800.000 Euro, um nachhaltige Erträge zu erzielen.
Stiftungen sind längst kein Privileg der finanziellen Elite mehr. Mit der richtigen Planung können sie ein wirksames Instrument für Vermögensverwaltung und Nachfolge sein. Drachens Fachwissen stellt sicher, dass jede Stiftung auf die langfristigen Ziele und Bedürfnisse des Stifters und seiner Familie zugeschnitten ist.






