Solinger Wohlfahrtsverbände fordern mehr Unterstützung für ihre unverzichtbare Arbeit
Klemens GorlitzSolinger Wohlfahrtsverbände fordern mehr Unterstützung für ihre unverzichtbare Arbeit
Kürzliche Sitzung des IHK-Bezirksausschusses Solingen unterstreicht zentrale Rolle der Wohlfahrtsverbände in der Stadt
Bei einem Treffen im DRK Solingen kamen Vertreter von Unternehmen und Mitglieder der Solinger Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege zusammen, um über die wirtschaftliche und soziale Bedeutung dieser Organisationen zu diskutieren.
Die Veranstaltung begann mit einem Austausch zwischen Wirtschaftsführern und Vertretern der Wohlfahrtsverbände. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie diese Verbände als große Arbeitgeber und Standortfaktor zur Wirtschaftskraft Solingens beitragen.
Die Organisationen präsentierten ihr breites Leistungsspektrum – von Kinderbetreuung über Migrationshilfe, Familienberatung und Bildungsförderung bis hin zur Obdachlosenbetreuung. Jan Peter Coblenz betonte, wie wichtig es sei, diese Angebote bekannter zu machen und junge Menschen für ehrenamtliches Engagement in der Wohlfahrtspflege zu gewinnen.
Dr. Thorsten Böth warnte vor steigenden Personalkosten und Materialausgaben bei gleichzeitig gedeckelten Refinanzierungsmöglichkeiten. Diese finanzielle Belastung könnte die soziale Infrastruktur Solingens gefährden, so seine Befürchtung. Die Runde endete mit einem Appell an Bund, Land und Kommune, die Förderung zu sichern und Fachkräfte zu gewinnen.
Die Sitzung machte deutlich, welch hohen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Stellenwert die Wohlfahrtsverbände in Solingen haben. Die Vertreter forderten mehr politische und finanzielle Unterstützung, um ihre Arbeit langfristig zu sichern. Ziel ist es, unverzichtbare Dienstleistungen zu erhalten und deren positive Wirkung auf die Gemeinschaft zu bewahren.






