04 May 2026, 22:02

Solingen: Enge Fristen drücken Briefwahlbeteiligung auf 73,3 Prozent

Ein historisches Illustration mit dem Titel "Ein aufregender Vorfall während der Stimmabgabe - 18. Bezirk, Philadelphia, 11. Oktober", das eine Gruppe von Menschen in Hüten zeigt, wobei eine Person Papiere hält.

Solingen: Enge Fristen drücken Briefwahlbeteiligung auf 73,3 Prozent

Stichwahl in Solingen: Briefwahlbeteiligung bei 73,3 Prozent – enge Postfristen dämpfen Rückkehrquote

Bei der jüngsten Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Solingen lag die Rücklaufquote der Briefwahlstimmen bei 73,3 Prozent. Die Zahl markiert einen leichten Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren, wobei die knappen postalischen Fristen maßgeblich zu diesem Rückgang beitrugen. Auch in den Nachbarstädten Wuppertal und Remscheid zeigten sich bei eigenen Wahlen ähnliche Tendenzen.

Die Stadt hatte die Briefwahlunterlagen frühestens am Freitag, dem 19. September, verschickt – nur neun Tage vor der Stichwahl am 28. September. Den Wählerinnen und Wählern blieb damit nur ein kurzes Zeitfenster, um die Unterlagen zu erhalten, auszufüllen und zurückzusenden. Insgesamt gaben 17.763 der 24.229 wahlberechtigten Briefwähler ihre Stimme ab, während 6.466 gar nicht teilnahmen.

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Für diejenigen, die ihre ursprünglichen Unterlagen noch nicht erhalten hatten, waren Ersatzdokumente bis Samstag, den 27. September, mittags um 12 Uhr verfügbar. Am Ende wurden 16.415 Briefwahlstimmen ausgezählt, hinzu kamen 1.348 Stimmen, die vor Ort abgegeben wurden. Die Nicht-Rückkehrquote von etwa 26,7 Prozent liegt damit über dem üblichen Durchschnitt von elf Prozent nicht zugestellter Wahlunterlagen der vergangenen Jahre.

Stichwahlen verzeichnen in der Regel eine geringere Wahlbeteiligung als die Hauptwahlen – ein Muster, das sich auch in diesem Jahr bestätigte. Zwar milderten die Bemühungen der Stadt, Ersatzunterlagen bereitzustellen, die Auswirkungen, doch blieben die zeitlichen Engpässe eine Hürde für die Gesamtbeteiligung.

Im Endergebnis wurden 17.763 Briefwahlstimmen und 1.348 persönlich abgegebene Stimmen gezählt, was einer Gesamtzahl von 19.111 abgegebenen Stimmen entspricht. Da 6.466 Wahlberechtigte ihre Stimme nicht abgaben, unterstrich die Wahl die Herausforderungen, die enge Zeitpläne bei der Briefwahl mit sich bringen. Die Ergebnisse zeichnen ein klares Bild der Wählerbeteiligung unter erschwerten Bedingungen.

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