30 May 2026, 14:02

RWE baut riesige Solarparks auf ehemaligem Tagebau Garzweiler

RWE errichtet Photovoltaik-Anlagen mit 86,5 Megawatt entlang der Autobahn durch die Rheinregion

RWE baut riesige Solarparks auf ehemaligem Tagebau Garzweiler

RWE plant neue Solarparks auf dem Gelände des ehemaligen Tagebaus Garzweiler

Der Energiekonzern RWE hat Pläne für neue Solarparks auf dem Areal des früheren Braunkohletagebaus Garzweiler vorgestellt. Die Projekte sollen eine Leistung von 86,5 Megawatt (MW) erbringen und an das bestehende Stromnetz der Grube angebunden werden. Die Bauarbeiten sollen in Kürze beginnen, die Fertigstellung ist bis Ende des Jahres geplant.

Die Solaranlagen entstehen östlich und westlich der Autobahn A44n zwischen Bedburg und Jüchen. RWE nutzt dabei rekultivierte Flächen des Tagebaus Garzweiler und profitiert von der bereits vorhandenen Energieinfrastruktur vor Ort. Dieser Ansatz beschleunigt die Umsetzung und senkt die Kosten.

Bereits jetzt betreibt RWE sieben Solarparks im Rheinischen Revier, von denen vier über Batteriespeicher verfügen. Zudem testet das Unternehmen eine Agri-Photovoltaik-Demonstrationsanlage, die Stromerzeugung und Landwirtschaft kombiniert. Künftige Projekte könnten sich auf Standorte in Autobahnnähe konzentrieren, wo Genehmigungsverfahren schneller ablaufen und die öffentliche Akzeptanz höher ist.

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Die neuen Solarparks sind Teil von RWEs ehrgeizigem Ziel, in der Region mindestens 500 MW zusätzliche Kapazitäten aus Solar- und Windenergie aufzubauen. Sobald die 86,5-MW-Anlagen in Betrieb sind, werden sie die Erzeugung erneuerbarer Energien im Rheinischen Revier weiter steigern. Durch die Nutzung ehemaliger Tagebauflächen und autobahnnaher Standorte will RWE die Bauprozesse vereinfachen und die Effizienz erhöhen. Die Projekte markieren einen wichtigen Schritt hin zum Ausbauziel von 500 MW.

Quelle