28 April 2026, 02:02

Razzien in NRW: Gastronomie im Visier von Zoll und Polizei

Gruppe von Polizeibeamten vor einem großen Gebäude mit Fenstern, Säulen und Bögen, mit Fahrzeugen auf der Straße und einer Person mit einer Kamera links.

Razzien in NRW: Gastronomie im Visier von Zoll und Polizei

Behörden in Nordrhein-Westfalen führen Kontrollen in Gastronomiebetrieben durch

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Im Rahmen einer europaweiten Razzia gegen illegale Beschäftigung und Menschenhandel haben Behörden in Nordrhein-Westfalen Kontrollen in Gastronomiebetrieben durchgeführt. Teams des Hauptzollamts Aachen überprüften im vergangenen Monat 13 Restaurants und Imbisse in Aachen, Euskirchen und Heinsberg.

Die Aktion war Teil grenzüberschreitender Kontrolltage im September, die der Bekämpfung von Arbeitsausbeutung und der Zerschlagung krimineller Netzwerke dienten. Bei den Überprüfungen kontrollierten die Beamten 56 Personen und überprüften die Identität von 20 Menschen. Eine Person wurde festgenommen, nachdem festgestellt wurde, dass gegen sie ein Haftbefehl vorlag. Sie wurde der Polizei für weitere Maßnahmen übergeben.

Alleiner im Kreis Euskirchen wurden drei Strafanzeigen erstattet – wegen illegalen Aufenthalts sowie Beihilfe zum illegalen Aufenthalt. Insgesamt leiteten die Behörden 17 Ermittlungsverfahren ein, darunter: - sechs Fälle wegen illegalen Aufenthalts, - vier Fälle wegen Beihilfe zum illegalen Aufenthalt, - fünf Fälle wegen Verstößen gegen den Mindestlohn. Drei weitere Ermittlungen betrafen vorenthaltene oder veruntreute Löhne, zwei Betriebe wurden wegen unzureichender Arbeitszeiterfassung überprüft.

An der Aktion waren Polizei, Zoll, lokale Behörden und die Justiz beteiligt. Solche gemeinsamen Aktionstage finden regelmäßig in ganz Europa statt, um Menschenhandel und illegale Arbeitspraktiken zu bekämpfen. Das Hauptzollamt Aachen engagiert sich aktiv in diesen Initiativen, um die Durchsetzung von Gesetzen zu stärken.

Die Kontrollen führten zu mehreren Ermittlungen und Festnahmen. Die Behörden überwachen weiterhin die Einhaltung von Arbeits- und Aufenthaltsrecht in der Gastronomiebranche. Für weitere Informationen steht die Pressesprecherin Elke Willsch unter 0241/9091-4770 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.

Quelle