Polizei stoppt 114-Tonnen-Monster auf der A30 – und entdeckt 105 Verstöße
Tassilo HeßPolizei stoppt 114-Tonnen-Monster auf der A30 – und entdeckt 105 Verstöße
Polizei stoppt lebensgefährlichen Schwertransport auf der A30 bei Bielefeld
Am Montag, dem 24. Februar 2025, hielt die Polizei in Bielefeld auf der Autobahn A30 bei Kirchlengern einen extrem überladenen Transport an. Das Fahrzeug, das einen ungesicherten Bagger transportierte, überschritt das zulässige Gesamtgewicht um 14 Tonnen und verfügte nicht über die erforderlichen Genehmigungen für eine derart schwere Ladung.
Der 32-jährige Firmeninhaber am Steuer hatte bewusst eine kürzere Route gewählt, um etwa 230 Kilometer und drei Stunden Fahrzeit zu sparen. Dadurch riskierte er jedoch die Überquerung von Brücken, die für das Gesamtgewicht des Transports von rund 114 Tonnen nicht ausgelegt waren. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Bagger lediglich mit einem einzigen Spannriemen gesichert war und niemals für den Straßenverkehr zugelassen worden war.
Während der Überprüfung deckten die Behörden zudem 105 Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten auf. Der Fahrer hatte das Fahrzeug drei volle Tage lang ohne die vorgeschriebene digitale Tachografenkarte bewegt. Über einen Zeitraum von 56 Tagen waren die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhepausen wiederholt missachtet worden.
Die Bußgelder für diese Verstöße belaufen sich allein auf fast 60.000 Euro. Aufgrund der fehlenden Zulassung, der mangelhaften Ladungssicherung und des extrem überhöhten Gewichts stoppten die Beamten die Fahrt sofort und verhängten ein Weiterfahrverbot.
Nach der Feststellung mehrerer schwerwiegender Verstöße wurde der Transport endgültig stillgelegt. Dem Fahrer drohen nun erhebliche Strafen, während die Behörden auf die Gefahren durch ungesicherte und überladene Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr hinweisen.






