Polizei im Kreis Borken schlägt mit Großrazzia gegen Raser zu
Polizei im Kreis Borken geht mit Razzia gegen Raserdurch
In den vergangenen Tagen hat die Polizei im Kreis Borken konsequent gegen Raser vorgegangen. Bei Kontrollen an acht verschiedenen Standorten wurden Tausende Fahrzeuge überprüft – fast jedes zehnte hielt sich nicht an die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Die Aktionen führten zu Bußgeldern, ordnungsrechtlichen Verfahren und in schweren Fällen sogar zu Fahrverboten.
Die Verkehrspolizei hatte an mehreren Orten Blitzer aufgestellt, darunter an der Barloer Ringstraße in Bocholt-Barlo. Dort wurde ein Auto mit 70 km/h in einer 30er-Zone erwischt. Ein weiterer Fahrer rasete auf der Enscheder Straße in Gronau mit 87 km/h durch eine Zone mit Tempo-50-Beschränkung. Der extremste Verstoß ereignete sich auf der K 33 in Stadtlohn, wo ein Fahrzeug mit 115 km/h in einer 70er-Zone unterwegs war.
Insgesamt wurden im Rahmen der Aktion 3.766 Fahrzeuge kontrolliert. Rund 9 Prozent der Fahrer überschritten die erlaubte Geschwindigkeit. Als Konsequenz verhängte die Polizei 268 Bußgelder, leitete 57 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein und verfügte vier Fahrverbote.
Am Einsatz beteiligt waren die Beamten Sandra Biedermann, Leonie Dreier, Julia Hoffboll, Markus Hüls, Peter Lefering, Thorsten Ohm und Tina Schellberg. Sie wiesen darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit und rücksichtsloses Fahren nach wie vor zu den Hauptursachen für Unfälle im Kreisgebiet zählen.
Die Polizei im Kreis Borken wird die Geschwindigkeitsmessungen auch in der kommenden Woche fortsetzen. Die Behörden warnen Autofahrer eindringlich, sich an die Tempolimits zu halten – andernfalls drohen weitere Sanktionen. Die jüngste Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, die Gefahr durch riskantes Fahrverhalten in der Region einzudämmen.






