07 June 2026, 00:01

Piers Morgan warnt vor KI-Deepfakes: Selbst seine Mutter fiel darauf herein

Piers Morgan: KI ist so leistungsstark, dass eine Deepfake-Version von mir sogar meine eigene Mutter getäuscht hat - SXSW London

Piers Morgan warnt vor KI-Deepfakes: Selbst seine Mutter fiel darauf herein

Piers Morgan äußert sich zu KI-generierten Deepfake-Videos mit seiner Stimme und seinem Aussehen

Piers Morgan hat sich gegen die Verbreitung von KI-erzeugten Videos ausgesprochen, die seine Stimme und sein Erscheinungsbild nachahmen. Der Moderator enthüllte, dass selbst seine eigene Mutter auf eine Deepfake-Aufnahme hereingefallen sei, die ihn angeblich bei einer wütenden Tirade über ein umstrittenes Thema zeigt. Unterdessen wächst die Sorge über künstlich erzeugte Inhalte auch bei anderen Prominenten, darunter die Sängerin Katherine Jenkins.

Morgan kritisierte zudem die SXSW London, weil sie sich nicht für die Meinungsfreiheit eingesetzt habe, nachdem der politische Kommentator Cenk Uygur die Einreise nach Großbritannien verweigert worden war.

Morgans Äußeres ist in letzter Zeit häufig zum Ziel von KI-generierten Imitationen in sozialen Medien geworden. Clips, die angeblich aus seiner Sendung Uncensored stammen, verbreiten sich rasant – oft mit erfundenen Wutausbrüchen zu aktuellen Themen. Das Problem traf ihn persönlich, als seine Mutter eines dieser Videos sah und es für echt hielt.

Er gab zu, dass er sich – zumindest bisher – in Debatten noch überzeugender zeigt als jede KI-Version seiner selbst. Doch das Problem beschränkt sich nicht auf seine eigenen Erfahrungen. Auch die Sängerin Katherine Jenkins ist bereits auf gefälschte Clips von Morgan hereingefallen, was sie misstrauisch gegenüber Inhalten auf Plattformen wie TikTok macht.

Unabhängig davon verurteilte Morgan die Reaktion der SXSW London auf das Einreiseverbot für Cenk Uygur. Das britische Innenministerium hatte Uygurs Einreise mit der Begründung blockiert, seine Anwesenheit sei „nicht im öffentlichen Interesse“. Morgan argumentierte, das Festival hätte das Recht des Kommentators auf freie Meinungsäußerung verteidigen sollen, statt sich aus der Angelegenheit herauszuhalten.

Die Zunahme KI-generierter Inhalte verwischt zunehmend die Grenze zwischen Realität und Fiktion im Netz. Morgans Fall zeigt, wie selbst enge Familienmitglieder von überzeugenden Deepfakes getäuscht werden können. Da immer mehr Persönlichkeiten ins Visier genommen werden, steht das Vertrauen in soziale Medien vor weiteren Herausforderungen. Gleichzeitig halten die Debatten über Meinungsfreiheit und Zensur an – ausgelöst durch Uygurs Ausschluss aus Großbritannien.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle