27 March 2026, 20:01

Pepperl+Fuchs: Der unsichtbare Treiber der Wasserstoffwirtschaft

Großer zylindrischer Wasserstoffbomben auf einem Ständer in einer industriellen Fabrikumgebung mit Rohren, Lampen und einer Wand im Hintergrund.

Pepperl+Fuchs: Der unsichtbare Treiber der Wasserstoffwirtschaft

Pepperl+Fuchs spielt eine wachsende, aber oft unbeachtete Rolle in der Wasserstoffbranche. Das Unternehmen liefert Automatisierungslösungen und Explosionsschutztechnik, die die gesamte Wertschöpfungskette von Wasserstoff unterstützen. Seine Technologien kommen bereits an Tankstellen und in großen Infrastrukturprojekten in Deutschland und international zum Einsatz.

Die Produkte des Unternehmens sind nicht ausschließlich für Wasserstoffanwendungen konzipiert, sondern werden branchenübergreifend genutzt. Gerade ihre Vielseitigkeit macht sie jedoch ideal für den Wasserstoffsektor – etwa in Elektrolyseanlagen oder Tankstellen. Besonders wertvoll sind Schnittstellengeräte wie eigensichere Barrieren, die in explosionsgefährdeten Bereichen zum Einsatz kommen.

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Ein zentrales Angebot von Pepperl+Fuchs ist Ethernet APL, eine Technologie, die durchgängige digitale Kommunikation in Industrieanlagen ermöglicht. Diese Lösung wird bereits in Wasserstoffprojekten genutzt, darunter ein großes Infrastrukturvorhaben in Nordrhein-Westfalen. Zwar stellt das Unternehmen keine spezifisch auf Wasserstoff ausgerichtete Ausrüstung her, doch sein branchenoffener Ansatz ermöglicht eine nahtlose Integration in Wasserstoffsysteme.

Mit der zunehmenden Zahl von Wasserstoffprojekten weltweit steigt auch die Nachfrage nach den Lösungen von Pepperl+Fuchs. Dennoch bleibt unklar, in welchem Umfang das Unternehmen in die nationale Wasserstoffstrategie Deutschlands eingebunden ist. Bisher wurden keine konkreten Projekte bekannt, in denen seine Technologien für Explosionsschutz oder digitale Kommunikation im Land eingesetzt werden.

Seit Jahrzehnten beliefert Pepperl+Fuchs die Wasserstoffbranche mit Automatisierungs- und Sicherheitstechnik. Obwohl seine Produkte nicht ausschließlich für Wasserstoff entwickelt wurden, finden sie zunehmend Verwendung in Tankstellen, Elektrolyseanlagen und Infrastrukturprojekten. Mit der wachsenden globalen Nachfrage nach Wasserstofflösungen expandiert auch die Rolle des Unternehmens in diesem Sektor.

Quelle