Österreichische Trainer dominieren Europas Fußball mit taktischem Genie
Tassilo HeßÖsterreichische Trainer dominieren Europas Fußball mit taktischem Genie
Österreichische Trainer prägen in dieser Saison den europäischen Fußball
Einer der herausragenden Namen ist Miron Muslic, der den FC Schalke 04 auf den zweiten Platz in der 2. Bundesliga geführt hat. Sein Erfolg fällt in eine Zeit, in der weitere österreichische Trainer in England und darüber hinaus Schlüsselpositionen besetzen.
Muslic übernahm Schalke im Sommer und hat die Defensive des Teams rasant umgestaltet. Nach neun Spielen kassierte seine Mannschaft nur fünf Tore – eine der besten Bilanzen der Liga. Diese Wende kommt nach Jahren des Abstiegskampfes für den Verein, der sich nun in der Spitzengruppe behauptet.
Geboren in Bosnien, zog Muslic als Kind nach Österreich und erhielt 2003 die Staatsbürgerschaft. Er ist bereits der fünfte Österreicher, der Schalke trainiert, und reiht sich damit in eine lange Tradition von Trainern aus demselben Land ein. Sein Ansatz hat dem einst defensiv anfälligen Team Stabilität verliehen.
Doch nicht nur in Gelsenkirchen sind österreichische Trainer präsent: Oliver Glasner steht derzeit bei Crystal Palace in der Premier League an der Seitenlinie. Gerhard Struber führt Bristol City in der Championship, während Ralph Hasenhüttl nach seinem Abschied von Wolfsburg weiterhin aktiv bleibt. Ein weiterer bekannter Name, Adi Hütter, wurde kürzlich nach einer schwierigen Phase beim AS Monaco entlassen.
Schalkes Aufstieg unter Muslic unterstreicht den wachsenden Einfluss österreichischer Trainer im europäischen Fußball. Mit mehreren Landsleuten, die in England und Deutschland Vereine leiten, beweisen ihre taktischen Methoden Wirkung. Die kommende Saison wird zeigen, ob sich dieser Trend weiter als erfolgreich erweist.






