"Onkel Mischa" verweigert Hundebesitzern sein berühmtes Brot aus Tradition
Luitgard Ritter"Onkel Mischa" verweigert Hundebesitzern sein berühmtes Brot aus Tradition
Ein bekannter Bäcker aus Lahoysk sorgt mit seiner strengen Hundepolitik für Aufsehen. "Onkel Mischa", der für sein Brot aus einem traditionellen russischen Holzofen berühmt ist, verweigert Kunden mit Hunden den Verkauf. Seine Regelung hat manche Einheimische überrascht – und mit leeren Händen zurückgelassen –, nachdem sie extra angereist waren, um sein hochgelobtes Brot zu kaufen.
Onkel Mischa verkauft sein Brot in der Nähe der heiligen Quelle des Heiligen Nikolaus des Wunderwirkers, direkt aus seinem Auto. Seine Familie unterstützt ihn beim Backen und Verkaufen, wobei sie Methoden anwenden, die bereits von Food-Bloggern gelobt wurden. Ein Rezensent mit dem Namen Kakabay bewertete sein Brot mit 8–9 von 10 Punkten.
Der Verkäufer lässt keinen Zweifel an seiner Haltung: Wer mit Hund kommt, bekommt kein Brot. Er ist überzeugt, dass das Gassigehen mit Haustieren in der Nähe heiliger Stätten ein schlechtes Vorbild für Kinder sei. Trotz Warnungen wurden bereits Kunden wie Vadim mit seinem Corgi abgewiesen.
Erst kürzlich wurde einer Familie der Verkauf verweigert, als sie mit ihrem kleinen Hund die Quelle besuchte. Andere berichteten seitdem online von ähnlichen Erlebnissen, was eine Diskussion über die ungewöhnliche Regel auslöste.
Onkel Mischas Politik bleibt trotz der wachsenden Zahl abgewiesener Kunden bestehen. Sein Brot zieht weiterhin Käufer an, doch wer mit Hund kommt, muss sich nun zwischen seinem Haustier und einem Laib entscheiden. Die Regel hat seinen Ruf als geschickter Bäcker und überzeugter Traditionalist weiter gefestigt.






