NRW startet "Startchance"-Programm für 900 Schulen in benachteiligten Stadtteilen
Ibrahim KargeNRW startet "Startchance"-Programm für 900 Schulen in benachteiligten Stadtteilen
Das „Startchance“-Programm ist in Nordrhein-Westfalen gestartet, um Schulen in benachteiligten Stadtteilen zu unterstützen. Ziel ist es, durch gezielte Förderung bildungsbenachteiligten Schülerinnen und Schülern gleiche Chancen zu ermöglichen. Die Initiative soll helfen, schulische Leistungen sowie soziale und emotionale Kompetenzen zu stärken.
Die Bundesregierung fördert das Programm mit rund 2,3 Milliarden Euro. Nordrhein-Westfalen stockt diesen Betrag auf, um den Erfolg des Vorhabens zu sichern. Die Auswahl der Schulen erfolgt anhand eines Sozialindexes, der Faktoren wie Migrationshintergrund und Armutsrisiko von Kindern berücksichtigt.
In der ersten Phase nehmen im Schuljahr 2024/25 zunächst 400 Schulen teil. Bis 2025/26 kommen dann weitere 520 Einrichtungen in der Region hinzu. In Solingen wurden die Gesamtschule Höhscheid, die Grundschule Katternberger Straße und die Grundschule Klauberg ausgewählt.
Das Programm setzt Schwerpunkte in den Bereichen Lesen, Schreiben, Mathematik sowie sozial-emotionale Förderung. Schulen und Träger können sich bis Mitte Mai für eine Teilnahme entscheiden. Langfristig sollen über 900 Schulen in Nordrhein-Westfalen von der Initiative profitieren.
In den ersten beiden Jahren erreicht „Startchance“ hunderte Schulen und stellt Mittel sowie Ressourcen bereit, um schulische und soziale Herausforderungen zu bewältigen. Das Ziel: Allen Kindern die Unterstützung zu geben, die sie für ihren Bildungserfolg benötigen.






