NRW stärkt Kinderschutz durch Fachdialog und Netzwerkarbeit
Fachstelle für Kinderschutz in NRW stärkt fachlichen Austausch bei mehrtägiger Veranstaltung
Die Landesfachstelle für Kinderschutz in Nordrhein-Westfalen, PsG.nrw, hat kürzlich eine mehrtägige Veranstaltungsreihe ausgerichtet, um den professionellen Dialog zu intensivieren. Im Mittelpunkt standen bewährte Praktiken zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im gesamten Bundesland. Vertreterinnen und Vertreter betonten dabei die Bedeutung von Zusammenarbeit und dem Austausch von Fachwissen in diesem zentralen Handlungsfeld.
Die 2020 gegründete PsG.nrw setzt sich schwerpunktmäßig für die Prävention sexualisierter Gewalt sowie die Unterstützung von Fachkräften im Kinderschutz ein. Die Behörde ist mit fünf Regionalstellen in Arnsberg, Detmold, Düsseldorf, Köln und Münster vertreten. Zu ihren Aufgaben zählen Beratung, Fortbildungen und Vernetzungsarbeit, um die Standards im Kinderschutz kontinuierlich zu verbessern.
Während der Veranstaltung hoben die Verantwortlichen hervor, dass ein wirksamer Kinderschutz auf konsistente Qualitätsmaßnahmen und starke Fachnetzwerke angewiesen ist. Britta Schühlke, eine führende Mitarbeiterin der Fachstelle, unterstrich die gemeinsame Verantwortung, die Rechte von Kindern zu wahren. Themenschwerpunkte waren zudem präventive Maßnahmen, Schutzkonzepte, Krisenintervention sowie regelmäßige Fortbildungen für Fachkräfte.
Roland Mecklenburg, ein weiterer Vertreter der PsG.nrw, äußerte sich zuversichtlich über die weitere Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen. Er betonte, dass eine Entpolitisierung der Kinderschutzthemen Raum für sachliche, fachlich fundierte Lösungsansätze schafft.
Die Veranstaltung festigte die Rolle der PsG.nrw als zentrale Akteurin für den Schutz von Kindern und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen. Durch Wissensvermittlung und hohe Qualitätsstandards strebt die Fachstelle an, nachhaltige Fortschritte im Kindeswohl zu erzielen. Künftige Kooperationen werden sich auf Fortbildungen, die Entwicklung von Schutzkonzepten und die Krisenbewältigung konzentrieren.






