03 April 2026, 00:39

NRW-Regierung kehrt bei Dienstwagen teilweise zum Diesel zurück – Elektroauto-Probleme überzeugen nicht alle

Ein Mann in einer schwarzen Jacke und Mütze sitzt in einem Rollstuhl mit einem großen Motor am Rücken, umgeben von Fahrzeugen auf einer Straße mit Bäumen, Gebäuden und Polen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

E-Auto weg - Finanzminister fährt wieder Diesel - NRW-Regierung kehrt bei Dienstwagen teilweise zum Diesel zurück – Elektroauto-Probleme überzeugen nicht alle

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen steigt bei ihren Dienstwagen teilweise wieder auf Dieselmodelle um – einige Minister kehren den Elektroautos den Rücken. Finanzminister Marcus Optendrenk hat kürzlich seinen elektrischen BMW i7 gegen einen Audi A8 L 50 TDI Quattro mit Verbrennungsmotor getauscht. Der Wechsel fällt mit dem auslaufenden Leasingvertrag mehrerer Dienstfahrzeuge zusammen.

Optendrinks Entscheidung folgt auf wiederholte Probleme mit der begrenzten Reichweite des Elektroautos auf langen Strecken. Sein Umstieg auf den Diesel-Audi unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen bei der Nutzung von Elektroautos im offiziellen Dienst. Auch Bauministerin Ina Scharrenbach ist aus ähnlichen praktischen Gründen auf ein Dieselmodell umgewechselt.

Ministerpräsident Hendrik Wüst und Innenminister Herbert Reul fahren weiterhin in gepanzerten Dienstlimousinen, die derzeit ausschließlich mit Verbrennungsmotoren erhältlich sind. Für diese Modelle gibt es keine elektrischen Alternativen – hier bleibt vorerst nur der klassische Kraftstoff.

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Sieben Minister – darunter Mona Neubaur, Verena Schäffer, Benjamin Limbach und Silke Gorißen – setzen hingegen weiterhin auf Elektro- oder Hybridautos. Einige wie Neubaur und Limbach haben für ihre nächsten Leasingverträge bereits wieder Elektroautos bestellt. Andere, etwa Karl-Josef Laumann und Dorothee Feller, behalten ihre aktuellen Elektro- oder Hybridmodelle bei.

Da in Kürze weitere Leasingverträge auslaufen, steht die Landesregierung vor der Frage, wie die künftige Fahrzeugflotte aussehen soll. Während einige Minister sich für elektrische Nachfolger entschieden haben, hat sich mindestens ein Ressortchef erneut für einen Dieselwagen entschieden.

Aktuell nutzen nur noch sieben Kabinettsmitglieder rein elektrische oder hybride Dienstautos. Praktische Bedenken wie Reichweite und Fahrzeugverfügbarkeit haben einige dazu bewegt, zu Diesel zurückzukehren. Die anstehenden Vertragsverlängerungen werden zeigen, ob dieser Trend anhält oder mehr Minister bei der E-Mobilität bleiben.

AKTUALISIERUNG

Diesel Resurgence in Europe?

New reports suggest a broader shift in Germany's automotive landscape. Finance Minister Marcus Optendrenk's switch to a diesel Audi follows Stellantis' announcement to revive several diesel models. This development highlights:

  • A minister's practical return to diesel due to EV range limitations.
  • Major automakers reconsidering diesel technology amid evolving market demands.
  • Potential signs of a European trend as companies adapt to hybrid preferences.