Neuer Borbecker Kindergarten startet mit modularer Bauweise und Nachhaltigkeitskonzept
Klemens GorlitzNeuer Borbecker Kindergarten startet mit modularer Bauweise und Nachhaltigkeitskonzept
Die Pläne für einen neuen Kindergarten in Borbeck haben nach der Zustimmung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Bauen konkrete Formen angenommen. Die zweistöckige Einrichtung wird Platz für 85 Kinder bieten und Teil des größeren Generationenquartiers werden. Die Bauarbeiten sollen in Kürze beginnen, das Grundstück ist bereits für die Bebauung vorgesehen.
Der Kindergarten wird auf einem 18 mal 25 Meter großen Grundstück entstehen und über rund 1.000 Quadratmeter Außenfläche verfügen. Im Inneren sind vier Gruppen vorgesehen: 15 Plätze für Kinder unter drei Jahren und 70 für ältere Kinder. Eine Frischküche, ein begrüntes Dach und eine Photovoltaikanlage sorgen für Nachhaltigkeit, während Fernwärme für die Beheizung genutzt wird.
Für die Parkplätze wird der bestehende Parkplatz an der Jahnstraße genutzt, zusätzlich werden sechs Fahrradständer in der Nähe des Eingangs aufgestellt. Das Gebäude selbst entsteht in modularer Bauweise, wodurch die Kosten auf geschätzte 4,35 Millionen Euro sinken – deutlich unter dem ursprünglichen Budget von 5,7 Millionen Euro. Diese Methode reduziert zudem Materialabfall, beschleunigt die Montage und minimiert wetterbedingte Verzögerungen.
Der Kindergarten hat im Rahmen des Generationenquartiers Vorrang, das auch eine Sporthalle, Grünflächen und Wohnraum umfasst. Allerdings kann die Sporthalle erst nach Fertigstellung des Kindergartens realisiert werden. Parallel dazu laufen die Arbeiten am neuen Borbecker Schwimmbad als eigenständiges Projekt weiter.
Der neue Kindergarten bildet die erste Phase des Generationenquartiers und bietet moderne Einrichtungen für junge Familien. Mit geringeren Kosten, nachhaltigen Merkmalen und einem Fokus auf Effizienz soll das Projekt den lokalen Bedarf decken und gleichzeitig Maßstäbe für künftige Vorhaben in der Region setzen.






