02 April 2026, 22:01

Neue Studie enthüllt vergessene Schicksale jüdischer Duisburger während Flucht und Vertreibung

Offenes Buch mit einer Stadtillustration auf schwarzem Hintergrund, aus der Jüdischen Nationalbibliothek, mit Text und Bildern.

Neue Studie enthüllt vergessene Schicksale jüdischer Duisburger während Flucht und Vertreibung

Neue Studie zu Flucht und Auswanderung jüdischer Bewohner:innen Duisburgs wird am 13. November 2022 vorgestellt

Am 13. November 2022 stellt Johanna Ritzel die Ergebnisse ihrer Masterarbeit zur Flucht und Auswanderung jüdischer Einwohner:innen Duisburgs in der DenkStätte im Stadtarchiv Duisburg vor. Die Veranstaltung markiert die erste systematische Dokumentation dieser Art seit 1986.

Im Mittelpunkt von Ritzels Forschung stehen die Erfahrungen jüdischer Männer und Frauen aus Duisburg während Phasen der Migration und Vertreibung. Ihre Arbeit beleuchtet zentrale Fragen: Wie viele Bewohner:innen flohen oder wanderten aus? Wann fanden die großen Abwanderungswellen statt? Zudem untersucht die Studie die schwierigen Entscheidungen, vor denen die Betroffenen standen – ob sie bleiben oder gehen sollten.

Die Präsentation umfasst auch individuelle Biografien und gibt persönliche Einblicke in das Leben der Betroffenen. Die Veranstaltung beginnt um 18:15 Uhr, ist öffentlich und erfordert keine Anmeldung. Allerdings ist die Teilnehmerzahl auf 60 Personen begrenzt.

Migration und Vertreibung sind bis heute drängende Themen. Ritzels Erkenntnisse tragen zu einem tieferen Verständnis dieser historischen und aktuellen Herausforderungen bei.

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Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, ein bisher kaum dokumentiertes Kapitel der Duisburger Geschichte kennenzulernen. Der Eintritt ist frei, und Interessierte können sich direkt mit Ritzels Forschung auseinandersetzen. Die Präsentation findet in der DenkStätte im Stadtarchiv Duisburg statt.

Quelle