Münsters Zoll knackt 2024 die 2-Milliarden-Marke mit Rekordumsatz und Drogenfunden
Ibrahim KargeMünsters Zoll knackt 2024 die 2-Milliarden-Marke mit Rekordumsatz und Drogenfunden
Zollhauptstelle Münster verzeichnet Rekordumsatz für 2024 mit über 2,29 Milliarden Euro
Die Münstersche Hauptzollstelle hat für das Jahr 2024 einen Rekordumsatz von mehr als 2,29 Milliarden Euro gemeldet – ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Zu der Summe trugen Zölle, Steuern und Kontrollen bei. Im Februar übernahm mit Tobias Schreiber ein neuer Leiter die Behörde; der 37-Jährige trat damit die Nachfolge an.
Im vergangenen Jahr verzeichnete das Zollamt ein hohes Handelsaufkommen: Rund 136.380 Importanmeldungen und etwa 1,4 Millionen Exportanmeldungen wurden bearbeitet. Die Einnahmen setzten sich zusammen aus 485 Millionen Euro aus Einfuhrumsatzsteuer, 777 Millionen Euro aus Kraftfahrzeugsteuern, 972 Millionen Euro aus Verbrauchsteuern sowie 60 Millionen Euro aus Zöllen.
Kontrollen führten zu erheblichen Mehreinnahmen Die Prüfungsabteilung führte rund 1.900 Überprüfungen durch und brachte dabei 5,4 Millionen Euro an rückständigen Abgaben und Steuern ein. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) leitete fast 1.500 Strafverfahren ein.
Am Flughafen Münster Osnabrück (FMO) kontrollierte das Zollfahndungsamt (KEFR)103.862 Reisende und 177.629 Gepäckstücke. Auf den Straßen führte die Kontrolleinheit Verkehr (KEV)7.993 Fahrzeugkontrollen durch und überprüfte 11.284 Personen. Bei Drogenfunden beschlagnahmte der Zoll unter anderem 12,7 Kilogramm Marihuana, 12,8 Kilogramm Amphetamine, 0,3 Kilogramm Heroin und 1,4 Kilogramm Kokain.
Steigende Einnahmen und verstärkte Kontrollen Die Bilanz 2024 zeigt: Die Münstersche Hauptzollstelle hat ihre finanziellen und operativen Erfolge ausgebaut – mit höheren Steuereinnahmen, mehr Kontrollen und Drogenbeschlagnahmungen. Unter der Leitung von Tobias Schreiber verzeichnet die Behörde ihre stärkste finanzielle Performance der letzten Jahre.






