08 June 2026, 22:00

Münster startet Kampagne: Autofahrer sollen bei Kinderspielbereichen bremsen

POL-MS: Verbesserte Verkehrssicherheit für Kinder - ANTENNE MUENSTER und Polizei Münster verteilen kostenlose Schilder

Münster startet Kampagne: Autofahrer sollen bei Kinderspielbereichen bremsen

Neue Kampagne in Münster: Autofahrer sollen in Spielbereichen von Kindern langsamer fahren

Eine neue Initiative in Münster ruft Autofahrer dazu auf, in der Nähe von Spielbereichen, in denen Kinder unterwegs sind, das Tempo zu drosseln. Auffällige Warnschilder in knalligem Rot und Blau sollen auf die Gefahren für junge Fußgänger aufmerksam machen. Die Aktion geht auf eine Zusammenarbeit zwischen ANTENNE MÜNSTER und der örtlichen Polizei zurück.

Die Schilder mit der Aufschrift „Vorsicht! Kinder unterwegs“ sind bewusst so gestaltet, dass sie die Aufmerksamkeit der Fahrer sofort erregen. Studien zeigen, dass kleine Kinder im Straßenverkehr besonders gefährdet sind: Vierjährige und jünger können nicht zwischen fahrenden und parkenden Autos unterscheiden. Sechsjährige reagieren oft zu langsam auf plötzliche Gefahren – etwa wenn ein Ball auf die Fahrbahn rollt. Selbst Achtjährige haben noch Schwierigkeiten, die Herkunft von Geräuschen zu orten oder die Richtung eines herannahenden Fahrzeugs richtig einzuschätzen.

Die Schilder sind ab sofort kostenlos erhältlich und können bei den Studios von ANTENNE MÜNSTER oder an einer der fünf Münsteraner Polizeidienststellen abgeholt werden. Allerdings dürfen sie nur auf Privatgrund platziert werden, nicht auf öffentlichen Straßen oder Infrastruktur. Schulen und Kitas müssen vor der Anbringung zudem die Zustimmung des örtlichen Ordnungsamts einholen.

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Ziel der Kampagne ist es, durch erhöhte Aufmerksamkeit der Autofahrer Unfälle in kinderreichen Bereichen zu verringern. Die kostenlosen Schilder stehen bereit und können sofort mitgenommen werden – allerdings müssen die Nutzer die Vorgaben zur Aufstellung beachten. Die Behörden hoffen, dass das auffällige Design dazu beiträgt, junge Fußgänger besser vor Verkehrsgefahren zu schützen.

Quelle