Mönchengladbach revolutioniert den Berufseinstieg für Jugendliche mit neuem Förderkonzept
Tassilo HeßMönchengladbach revolutioniert den Berufseinstieg für Jugendliche mit neuem Förderkonzept
Mönchengladbach startet neuen Förderplan für Kinder und Jugendliche – für einen leichteren Übergang von der Schule in den Beruf
Die Stadt Mönchengladbach hat einen neuen Förderplan für Kinder und Jugendliche ins Leben gerufen, um den oft schwierigen Schritt von der Schule in das Berufsleben zu erleichtern. Die Initiative setzt auf ein unterstützendes Netzwerk für junge Menschen – inspiriert vom afrikanischen Sprichwort: "Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen." Vorgestellt wurde der Plan im Kuhle 8, einer Jugendwerkstatt, die bereits für ihre erfolgreiche Berufsorientierung bekannt ist.
Entwickelt wurde der Förderplan unter Einbeziehung von Jugendlichen, lokalen Partnern und Fachkräften aus der Kinder- und Jugendhilfe. Anders als klassische Programme verzichtet er auf starre Budgets und feste Regeln. Stattdessen kommt ein flexibles Hybridmodell zum Einsatz, das sich im Laufe der Zeit anpassen lässt.
Zu den zentralen Zielen gehören die Förderung sozialer Teilhabe, digitaler Kompetenzen und der MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Zudem soll die Vernetzung zwischen Schulen, Unternehmen und gemeinnützigen Einrichtungen gestärkt werden. Die geförderten Projekte konzentrieren sich auf konkrete Herausforderungen, mit denen Kinder und Jugendliche im Alltag konfrontiert sind – um sicherzustellen, dass die Angebote für sie wirklich relevant sind.
Das Kuhle 8 wurde bewusst als Startort gewählt, da die Werkstatt bereits vorbildlich zeigt, wie gezielte Unterstützung funktioniert. Ihre Erfolgsbilanz bei der Berufsvorbereitung junger Menschen passt perfekt zur übergeordneten Mission des Förderplans. Bis 2030 erhofft sich die Stadt messbare Fortschritte in der Jugendentwicklung und bei der Berufsreife.
Die Initiative bietet einen gemeinsamen Rahmen für Pädagog:innen, Sozialarbeiter:innen und Arbeitgeber. Sie setzt auf Zusammenarbeit statt auf isolierte Einzelmaßnahmen. Gelingt das Modell, könnte es langfristig prägen, wie Mönchengladbach seine junge Generation unterstützt.






