18 June 2026, 12:00

MIT-Solingen-Chefin zerpflückt Ampel-Wirtschaftspolitik: "Nur leere Versprechen"

MIT Solingen: Union und MIT verhandeln für den gesamten Mittelstand

MIT-Solingen-Chefin zerpflückt Ampel-Wirtschaftspolitik: "Nur leere Versprechen"

Gerlinde Steingrüber, Vorsitzende der MIT Solingen, hat die Wirtschaftspolitik der aktuellen Regierung scharf kritisiert. Ihrer Ansicht nach hat die Ampelkoalition bisher vor allem Absichtserklärungen vorgelegt, aber keine konkreten Gesetze auf den Weg gebracht. Ihre Äußerungen spiegeln die wachsende Unzufriedenheit über das Fehlen greifbarer Reformen in der Wirtschaftspolitik wider.

Steingrüber betonte, dass das Wachstumschancengesetz die Standortkrise Deutschlands nicht wirksam bekämpfe. Zwar sieht das Gesetz Entlastungsmaßnahmen im Umfang von rund drei Milliarden Euro vor, doch dessen Wirkung sei durch politische Kompromisse abgeschwächt worden. Druck aus den Bundesländern habe zu einer deutlichen Kürzung des Entlastungsvolumens geführt.

Die CDU lehnte das Gesetz wegen der Bedingungen zur Beibehaltung der Agrardiesel-Rabatte ab. Steingrüber unterstrich zudem, dass sich die MIT – mit rund 25.000 Mitgliedern der größte wirtschaftspolitische Verband einer Partei in Deutschland – für eine echte wirtschaftspolitische Wende einsetze. Sie bestehe darauf, dass die Mittelschicht nicht die Kosten für die Finanzierung wirtschaftlicher Entlastungen tragen dürfe.

Die MIT und die Union haben eigene Vorschläge vorgelegt. Der Verband setzt sich für die Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft ein und fordert mehr wirtschaftliche Vernunft bei politischen Entscheidungen.

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Die Debatte um das Wachstumschancengesetz bleibt weiterhin ungelöst. Die MIT drängt auf stärkere wirtschaftliche Maßnahmen, um Unternehmen und die Standortstabilität zu stärken. Bisher hat die Regierung jedoch noch keine verbindlichen Gesetze verabschiedet, um diese Bedenken auszuräumen.

Quelle