McDonald's-Chef präsentiert "Big Arch" – und erntet Spott statt Applaus
Klemens GorlitzMcDonald's-Chef präsentiert "Big Arch" – und erntet Spott statt Applaus
McDonald's-Chef Christopher Kempczinski hat in einem Social-Media-Video den neuesten Burger der Kette vorgestellt: den "Big Arch". Der Clip löste schnell Spott im Netz aus – Nutzer zweifelten an seiner Echtheit und kritisierten die unbeholfene Art, mit der der Vorstandsvorsitzende das Essen handhabte. Selbst der Konkurrent Burger King mischte sich ein und veröffentlichte eine scherzhafte Antwort.
In dem Video präsentierte Kempczinski den "Big Arch", einen Burger, der nach dem ikonischen goldenen "M" des Unternehmens benannt ist. Er beschrieb ihn als eine Kreation mit Sesambrötchen und Rindfleisch-Patties. Gedreht wurde die Aufnahme in einem schmucklosen Büro mit grauer Teppichbodenausstattung, wobei der CEO ein blaues Hemd unter einem übergroßen weißen Pullover trug.
Doch statt Begeisterung für den Burger zu wecken, wurde Kempczinskis mühsames Bemühen, ihn ordentlich zu essen, zum Hauptziel des Online-Spottes. Viele Nutzer bezweifelten die Authentizität des Videos – einige vermuteten sogar, es sei künstlich mit KI erzeugt. Burger King kommentierte auf seinem offiziellen Instagram-Account scherzhaft, der CEO schaffe es nicht einmal, den Burger aufzuessen.
Daraufhin veröffentlichte Tom Curtis, der Vorstandsvorsitzende von Burger King, ein eigenes Video. Im Gegensatz zu Kempczinskis unbeholfenem Versuch biss Curtis mit sichtlicher Freude in seinen Burger. Der lockere Seitenhieb heizte die Diskussionen in den sozialen Medien weiter an.
Kempczinski, der im vergangenen Jahr rund 18 Millionen US-Dollar verdiente, hat auf die Kritik bisher nicht reagiert. Der "Big Arch" bleibt zwar im Fokus – allerdings aus anderen Gründen, als McDonald's es sich wohl erhofft hatte.
Aus der geplanten Werbekampagne wurde ein viraler Moment, der vor allem wegen der Kritik am Promo-Video Aufmerksamkeit erregt. Burger King nutzte die Gelegenheit mit einer schnellen, witzigen Reaktion. Nun steht McDonald's vor der Frage, ob der Burger – oder das Video – die Kunden überzeugen wird.






