23 April 2026, 16:01

Maifest 2026 in Wiesbaden feiert Archive als lebendige Zeitzeugen

Alter deutscher Festivalplakat mit einer Burg- und Häuserillustration, begleitet von Text.

Maifest 2026 in Wiesbaden feiert Archive als lebendige Zeitzeugen

Das Internationale Maifest 2026 in Wiesbaden steht unter dem Motto "Archiv"

Vom 1. bis 31. Mai verwandelt das Festival die Vorstellung von Archiven – oft als stille Aufbewahrungsorte wahrgenommen – in lebendige Plattformen des Austauschs. Die Veranstalter wollen zeigen, wie Archive unsere Gegenwart prägen und gestalten.

Den Auftakt bildet am 26. April eine Debatte über Auswahlkriterien in der Bewahrung von Kulturgut. Expert:innen diskutieren, nach welchen Maßstäben entschieden wird, was erhalten bleibt und was verworfen wird. Diese Eröffnungsveranstaltung gibt den Ton an für die Reihe "Die Kunst des Archivs".

Am 17. Mai rückt die digitale Zukunft der Archive in den Fokus. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Technologie die Speicherung und den Zugang zu Dokumenten revolutioniert. Später, am 27. Mai, widmet sich das Festival dem menschlichen Körper als Archiv – eine Verbindung aus Tanz, Musik und Performance.

Zu den Höhepunkten zählen große Produktionen wie "Tristan und Isolde", die historische Erzählungen hinterfragen. Daneben ehren Formate wie das "Déjeuner en Blanc" die eigenen Festivaltraditionen. Den Abschluss bildet am 30. Mai eine Betrachtung Wiesbadens als "lebendiges Archiv": Die Stadt wird zum Spiegel ihrer kulturellen Erinnerung.

Das Maifest 2026 vereint Aufführungen, Diskussionsrunden und Feiern unter dem Leitmotiv des Archivs. Durch Debatten und Inszenierungen lotet es aus, wie Archive Vergangenheit und Gegenwart verbinden. Das Programm läuft vom späten April bis Ende Mai in Wiesbaden.

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