20 April 2026, 16:01

Lutherkirche in Höhscheid stellt 2030 Gottesdienste ein – Trauer und Verständnis in der Gemeinde

Kleine weiße Kirche mit einem Kreuz darauf, umgeben von einem Metallzaun, Pflanzen, Gras, einem Weg, Häusern, Polen, Drähten und einem bewölkten Himmel, identifiziert als die Kirche des Heiligen Grabes.

Lutherkirche in Höhscheid stellt 2030 Gottesdienste ein – Trauer und Verständnis in der Gemeinde

Die evangelische Lutherkirche in Höhscheid wird ab 2030 keine regelmäßigen Gottesdienste mehr abhalten. Die Entscheidung fiel nach Jahren finanzieller Belastung, steigender Kosten und sinkender Einnahmen. Viele Gemeindemitglieder reagierten mit Trauer, auch wenn einige die Notwendigkeit des Schrittes nachvollziehen konnten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Am Donnerstagabend traf der Kirchenvorstand der evangelischen Lutherkirchengemeinde die schwierige Entscheidung, den regelmäßigen Gottesdienst am Standort Höhscheid einzustellen. Die jährlichen Unterhaltskosten für das Gebäude beliefen sich auf etwa 210.000 Euro – eine Summe, die voraussichtlich weiter steigen wird. Ohne Gegenmaßnahmen hätte sich das Defizit der Gemeinde in den kommenden Jahren deutlich verschärft.

Versuche, die Kirche zu retten – etwa durch Spendenaktionen und ehrenamtliches Engagement –, blieben erfolglos. Der Haushalt stützt sich inzwischen auf schwindende Rücklagen, sodass kaum Spielraum für Alternativen bleibt. Ab 2030 sollen die Gottesdienste stattdessen im Höhscheider Gemeinschaftshaus oder in benachbarten Kirchen stattfinden.

Die Gemeindeversammlung nahm die Nachricht mit gemischten Gefühlen auf. Einige äußerten Enttäuschung und Frustration, andere akzeptierten die Entscheidung als unvermeidbar. Für viele ist die Lutherkirche ein Ort tiefer persönlicher Verbundenheit – verbunden mit Erinnerungen, Glauben und gemeinsamen Erlebnissen.

Ungewiss bleibt die Zukunft des Gebäudes selbst.

Die Einstellung der regelmäßigen Gottesdienste markiert einen tiefgreifenden Wandel für die Gemeinde. Finanzielle Zwänge erzwangen die Entscheidung, trotz der emotionalen und historischen Bedeutung der Kirche. In den kommenden Monaten werden die weiteren Schritte für das Gebäude beraten.

Quelle