Lünen startet Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Pflegeeltern
Luitgard RitterLünen startet Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Pflegeeltern
In Lünen hat diese Woche eine neue Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Betreuer begonnen. Das Programm richtet sich an Pflegeeltern, die die Vormundschaft oder Betreuungspflichten für ihre Pflegekinder übernehmen. Die Veranstalter wollen damit Unterstützungsnetzwerke stärken und das Selbstvertrauen bei alltäglichen Entscheidungen verbessern.
Die Initiative ist eine gemeinsame Aktion des Vormundschaftskoordinationsbüros der Stadt Lünen, eines unabhängigen Trägers der Jugendhilfe und des örtlichen Familiengerichts. Im ersten Modul ging es um grundlegende Rechte, Pflichten und rechtliche Grundsätze, die mit der Vormundschaftsrolle verbunden sind.
Die Teilnehmer betonten einen klaren Bedarf an weiteren Informationen, Vernetzungsmöglichkeiten und kontinuierlicher Begleitung. Die Veranstaltung kombinierte fachlich geleitete Einheiten mit Raum für persönliche Fragen und den Austausch untereinander.
Weitere vertiefende Module sind im Rahmen der Reihe geplant. Die Stadt beabsichtigt zudem, ähnliche Qualifizierungsangebote künftig auf andere ehrenamtlich Engagierte in der Gemeinde auszuweiten. Bisher liegen jedoch keine konkreten Angaben vor, ob zusätzliche Zielgruppen oder Organisationen über das aktuelle Vormundschaftstraining hinaus einbezogen werden.
Mit der Schulungsreihe sollen die Kompetenzen und die Sicherheit der Teilnehmer in ihren Rollen gestärkt werden. Lünens übergeordnetes Ziel ist es, ehrenamtliches Engagement zu fördern und Bürger zu motivieren, sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche einzusetzen. Das Programm spiegelt den wachsenden Fokus auf die Stärkung lokaler Betreuungsnetzwerke wider.






