28 April 2026, 16:03

Landwirt trotz Querschnittslähmung: 16 Stunden am Häcksler für die Maisernte

Ein Mähdrescher bei der Arbeit in einem Maisfeld mit einer Person darin, umgeben von Pflanzen, Gras und trockenen Blättern, mit Bäumen, Drähten und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Landwirt trotz Querschnittslähmung: 16 Stunden am Häcksler für die Maisernte

Martin Kraemer, ein Landwirt aus Neunkirchen-Seelscheid, meistert gerade die letzten Phasen der Maisernte. Trotz einer seit 15 Jahren bestehenden Querschnittslähmung gibt er seine Arbeit nicht auf – selbst 16 Stunden am Stück auf dem Häcksler, um die Ernte einzubringen.

Kraemers Leben änderte sich schlagartig nach einem Verkehrsunfall, der ihn lähmte. Doch seinen Beruf gab er nie auf. Um weiter in der Landwirtschaft arbeiten zu können, investierte er in einen speziell angepassten Kran für 20.000 Euro, der es ihm ermöglicht, in seine Erntemaschine zu steigen.

Seine Entschlossenheit weckte das Interesse der WDR Lokalzeit LandSchafft, die kürzlich in einer Sendung über ihn berichtete. Die Folge ist nun auf YouTube abrufbar.

Die Erntesaison ist anstrengend, doch Kraemer lässt sich von Hindernissen nicht bremsen. Mit seiner angepassten Ausrüstung arbeitet er lange Schichten, um die Ernte einzubringen.

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Kraemers Geschichte zeigt, wie Anpassungsfähigkeit und Durchhaltevermögen ihn auf dem Feld halten. Seine umgerüsteten Maschinen und sein unermüdlicher Einsatz sorgen dafür, dass die Ernte geschafft wird. Der Fernsehbeitrag macht seine beeindruckende Geschichte nun einem größeren Publikum zugänglich.

Quelle