06 May 2026, 14:07

Kreis Soest startet europaweite Woche gegen Ablenkung am Steuer

Eine Gruppe von Polizeibeamten steht vor einem großen Gebäude mit Fenstern, Säulen und Bögen, während eine Person links eine Kamera hält.

Kreis Soest startet europaweite Woche gegen Ablenkung am Steuer

Europaweite Kampagne gegen Ablenkung am Steuer findet vom 6. bis 12. Oktober 2025 im Kreis Soest statt

Unter dem Motto „Augen auf die Straße“ startet im Kreis Soest eine groß angelegte Aktion, um durch gezielte Kontrollen riskantes Verhalten im Straßenverkehr einzudämmen und so die Unfallzahlen zu senken. Vom 6. bis 12. Oktober 2025 arbeiten die örtlichen Behörden eng mit Kollegen in ganz Europa zusammen, um in dieser Woche besonders streng zu überwachen.

Hinter der Initiative steht ROADPOL, eine nichtstaatliche Organisation mit Sitz in London, die sich aus Verkehrspolizisten der EU-Mitgliedstaaten zusammensetzt. Ihr Ziel ist es, grenzüberschreitende Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit zu koordinieren. Im Kreis Soest liegt der Fokus der Beamten insbesondere auf Handynutzung am Steuer, Rasen, unsachgemäß gesicherter Ladung und Rotlichtverstößen.

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Erst kürzlich zeigten Kontrollen in Lippstadt, wie dringend das Problem ist: An nur einem Tag registrierte die Polizei 37 Verstöße – viele davon wegen der Benutzung von Smartphones während der Fahrt. Studien belegen, dass bereits ein kurzer Blick auf das Display bei Tempo 50 bedeutet, 14 Meter quasi „blind“ zurückzulegen – mit entsprechend hohem Unfallrisiko.

Die Behörden appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, sich voll auf den Straßenverkehr zu konzentrieren. Die Botschaft ist eindeutig: Das Handy gehört während der Fahrt außer Reichweite, um die volle Aufmerksamkeit auf die Verkehrssituation zu richten.

In der Aktionswoche wird es im gesamten Kreis Soest vermehrt Streifen und gezielte Kontrollen geben. Verstöße wie Handynutzung, überhöhte Geschwindigkeit oder mangelnde Ladungssicherung werden konsequent geahndet. Die Polizei hofft, dass die Maßnahmen langfristig zu weniger Unfällen und sichereren Straßen führen.

Quelle