25 May 2026, 04:01

Krefelds stille Helfer: Medizin und Würde für Obdachlose und Süchtige

Fonds für die Gründung der 'Centspende' von Caritas Krefeld in der Drogenhilfe

Krefelds stille Helfer: Medizin und Würde für Obdachlose und Süchtige

Ein mobiles medizinisches Team und eine Drogenberatungsstelle in Krefeld leisten lebenswichtige Hilfe für einige der verwundbarsten Menschen der Region. Viele der Unterstützten kämpfen mit schweren Drogensüchten und Obdachlosigkeit. Doch ihre Arbeit bleibt oft von der breiten Öffentlichkeit unbemerkt.

Das „Medi-Mobil“, ein gemeinsames Projekt von Caritas und Diakonie, besucht obdachlose Menschen einmal pro Woche. Vier ehrenamtliche Ärztinnen und Ärzte begleiten den Einsatz und bieten medizinische Versorgung an – von Schmerzbehandlung bis zur Wundversorgung. Durch ihre regelmäßigen Besuche schafft das Team Vertrauen zu den Hilfsbedürftigen.

Die Drogenkonsumstelle in Krefeld bietet einen überwachten Raum, in dem Betroffene unter Aufsicht von Notfallkräften Drogen konsumieren können. Die Nutzer bringen ihre eigenen Substanzen mit, da die Einrichtung keine abgibt. Daneben erhalten 50 bis 80 Stammgäste praktische Unterstützung wie Waschmöglichkeiten, Duschen, Mahlzeiten und Getränke.

Jasmin Sprünken, die Leiterin der Einrichtung, bedankte sich kürzlich beim Personalrat der Stadt Meerbusch für eine Spende. Michael Marschall, Vorsitzender des Gremiums, lobte das Engagement der Stelle für schwerstabhängige Menschen.

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Das „Medi-Mobil“ und die Drogenberatungsstelle setzen sich weiterhin für Menschen in extremen Notlagen ein. Ihre Angebote – von medizinischer Versorgung bis zu grundlegender Hygiene – geben Stabilität an Menschen, die oft übersehen werden. Die Arbeit hängt von Spenden und ehrenamtlichen Helfern ab, um weitergeführt zu werden.

Quelle